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EVALUATION IN WEISSRUSSLAND

Herausfordernde Interim-Management-Mandate, humorvolle Workshops und spannende „Spezial-Projekte“ in meinen zwei Kernmärkten Schweiz und Vorarlberg.  Das mag ich! Dazwischen drin liebe ich aber auch immer wieder Aufträge in sog. „exotischen Ländern„. Letzte Woche durfte ich für einen langjährigen Schweizer Kunden bzw. Partner eine Organisation an drei Standorten in WEISSRUSSLAND (Belarus) evaluieren. Ja, kalt war es im Januar…aber sehr schön!

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Foto: Beim Kunden im Büro in Minsk

Kannst Du denn Russisch?

Nein, ich spreche leider kein Russisch!  Die wichtigsten paar Worte kannte ich noch von meinen Projekten in Moldawien. Dort wird nämlich Moldawisch (= Rumänisch) und Russisch gesprochen. Ein Weissrussischer Mitarbeiter meines Kunden war in den vergangenen Wochen Organisator und Dolmetscher. Er machte den Job wirklich sehr gut und – wie die Schweizer sagen – sehr speditiv. Spasibo/Danke, Vadim! Für die tolle Zusammenarbeit während der mehrwöchigen Vorbereitung und dann vor Ort in Belarus!

ANHANG-DETAILS Belarus-evaluation-ngo-weissrussland-alexander-muxel-constuling.lunch_.png 30. Januar 2020

Foto: Mittagessen mit den Geschäftspartnern in Grodna

Now What?!

Bis nächste Woche werde ich den Abschlussbericht für meinen Auftraggeber fertig haben. Dieser Evaluations-Abschlussbericht umfasst u.a. eine ANALYSE, die BEWERTUNG/EVALUATION, natürlich auch sog. FINDINGS und meine konkreten EMPFEHLUNGEN bzgl. Optimierungspotenzialen. Anschliessend besprechen wir den Bericht, den mein Partner als „second opinion“ für seine strategischen Entscheidungen benötigt. Und dann schauen wir weiter 😉

 

Wie sagte es Forrest Gump so unvergesslich schön:

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“

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Bei dieser typisch Weissrussischen Spezialität weiss man immer, was man kriegt: Viele Kalorien in Form von Baiser-Masse…

 

 

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WIE EIN SCHWEIZER TASCHENMESSER

„Was genau machst Du eigentlich?“ Diese Frage beantworte ich mit Überzeugung immer gleich: Verschiedenes! Denn ich liebe in meinem Beruf die Abwechslung und auch Neues.“ Vielmehr müsste doch jemand, der Marketing studiert hat, sich auf ein Spezialgebiet oder eine Nische fokussieren. Oder etwa nicht? Nein, es können m.E. auch mehrere Nischen sein. Schließlich ist nur eines Matchentscheidend. Nämlich, dass man mit Begeisterung und Engagement am Werk ist!

Was hast Du die letzten 3 Wochen gemacht?

Seit Mitte August bin ich wieder zurück aus dem Urlaub. Was habe ich denn seither so alles (VERSCHIEDENE) gemacht? Einerseits geben Ihnen diese 3 Wochen vielleicht einen kleinen Einblick in meine „Nischen“ bzw. in meine Kernkompetenzen. Andererseits lernen Sie dabei auch mein Verständnis von „Diversity“ (wörtlich: Vielfalt) kennen, welche mein Beruf bzw. „Berufung“ als Business Coach mit sich bringt. Im Folgenden finden Sie 4 unterschiedliche Projekte, an denen ich derzeit mit viel Spaß arbeite.

 

Projekt #1 „HR Business Partner“

Aufgrund der Nachfrage am Markt und gewissen Wettbewerbsvorteilen wächst ein Unternehmen aus dem Bereich Automation und Software sehr schnell. Personalressourcen sind Mangelware. Folglich arbeite ich gemeinsam mit dem Inhaber in meiner Funktion als Business Coach und gleichzeitig als Interim Manager an der Organisations- und Personalentwicklung dieser Firma.

Einerseits bin ich als Business Coach sein persönlicher Sparring Partner bei Entscheidungen. Andererseits bin ich während dieser Wachstumsphase als interimistischer HR Business Partner aktiv.  Das beginnt beim Recruiting-Prozess inkl. den gemeinsamen Interviews und geht bis zum Onboarding-Support neuer MitarbeiterInnen. Aktuell suchen wir für zwei neu geschaffene Führungspositionen erfahrene Kandidaten. Dazu nutze ich v.a. mein berufliches sowie privates Netzwerk, selbstverständlich flankiert von modernen Recruiting-Tools.

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Bewerber-Interview: Über eine meiner Fragen waren bisher alle BewerberInnen überrascht 😉 

 

Projekt #2 „Strategie-Moderation“

Eine der 10 grössten Städte in der Schweiz möchte für einen bestimmten Bereich eine langfristige Strategie erarbeiten. Inzwischen liegt ein Entwurf von einer Arbeitsgruppe aus der Verwaltung auf dem Tisch. Infolgedessen soll dieses Arbeitspapier nun einem „Praxis-Check“ unterzogen werden. Demzufolge haben über 50 FachspezialistInnen in einem ganztägigen Workshop diese Strategie – basierend auf der Vision und der Leitlinie –  diskutiert, hinterfragt, ergänzt und modifiziert. Meine Aufgabe war bzw. ist es, diesen Prozess fachlich zu begleiten und zu moderieren.

Wer meine Methodik kennt, der weiss, dass ich solche (grossen) Fach-Moderationen immer mit der Hilfe von sog. Spieler-Trainern aus dem Teilnehmerkreis bewerkstellige. Somit haben alle 4 Spieler-TrainerInnen je ein Team als LeiterIn angeführt. Gleichzeitig waren sie auch (stimmberechtigtes) Mitglied im Team und konnten sich aktiv in die Diskussion einbringen. Natürlich wurden die vier im Voraus von mir persönlich auf die Ziele und Aufgaben hin gebrieft. Sie haben einen tollen Job gemacht! Der nächste Termin folgt schon bald.

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Ein Teilnehmer bei der Präsentation vor ca. 50 TeilnehmerInnen in der Schweiz Ende August 2019 

 

Projekt #3 „Interim Projektleiter Automotive“

Seit rd. 15 Monaten bin ich als Projektleiter in zwei Entwicklungsprojekten für Elektromotoren tätig. Das Unternehmen befindet sich in meiner Nähe. Daher kann ich meinen Einsatz für den Kunden zeitlich sehr flexibel gestalten. Jedenfalls war das Ganze für mich als „nicht-gelernter“ Techniker am Anfang eine grosse Herausforderung. Insbesondere was Elektrotechnik, Mechanik und Physik betraf.

Nichtsdestotrotz lernte ich im kalten Wasser schwimmen, neben all den erfahrenen TechnikerInnen in der automotiven Zulieferindustrie. Hierbei konnte und musste ich mein technisches Wissen „unter Druck“ erweitern. Trotzdem, eines der beiden Projekte ist bereits erfolgreich abgeschlossen, das zweite befindet sich auf der Zielgerade. Obgleich dieser „technisch-orientierte“ operative Bereich wirklich Neuland für mich war, sind es bisher 15 spannende Monate – für mich als begeisterter Teamplayer – gewesen.

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Ein Projektleiter braucht auch Leidenschaft!

 

Projekt #4 „Führungskräfte Coaching“

Ein langjähriger Kunde hat mich zum wiederholten Male für ein Einzel-Coaching für eine Führungskraft engagiert. Da ich für dieses Unternehmen schon verschiedenste Projekte (z.B. Organisation, New Business Development) sowie Mitarbeiter- und Management-Trainings oder spezielle Workshops (z.B. Verkauf, Verhandlung)  machen durfte, bin ich mit seiner Unternehmenskultur bestens vertraut.

Jedenfalls hatten wir in dieser Woche unseren ersten Coaching-Termin, das sog. „Auftauen„. Dieser Dialog dauerte einen ganzen Nachmittag. Weitere Coaching-Sitzungen (z.B. mit den Titeln „Verformen“ und „Einfrieren„) folgen in den kommenden 8 Wochen. Zwischen den einzelnen Einheiten wird diese Führungskraft die neuen Erkenntnisse dann – quasi als Hausaufgabe bzw. Übung – in der Praxis anwenden. Ich bin schon gespannt darauf!

Business-Coach-Führungskraft-Coaching-Einzelcoaching-Führungskräfte-Management-Alexander-Muxel-Consulting-2019.09.05

Business Coaching: step by step gemeinsam in Richtung Ziel

 

Wie ein Schweizer Taschenmesser aus dem Kanton Übrig

Allerdings, was haben diese 4 unterschiedlichen Projekte nun mit einem Schweizer Taschenmesser zu tun? Wer von Ihnen ein solches besitzt, der weiss, dass ein solches Messer (Tool) ebenfalls für die unterschiedlichsten Zwecke perfekt einsetzbar ist. Und das bei exzellenter Qualität von jedem dieser speziellen Tools bzw. Werkzeugen.

Trotz eines geringen INPUTS (z.B. Platzbedarf, Ressourcen) erhalten Sie dennoch rasch einen sehr hohen Output (z.B. Flexibilität, Qualität, Komfort, Verfügbarkeit)! Unterm Strich: Ich möchte am liebsten auch ein klein wenig wie ein Schweizer Taschenmesser sein: Vielseitig und rasch einsetzbar mit einer exzellenten Performance, auf die man sich langfristig verlassen kann.

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Kennen Sie dieses Feld beim Landeanflug auf Zürich? (Aug. 2019)

 

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TROTZ HÖHENANGST AUF DEN GROSSGLOCKNER?!

Vor etwa 20 Jahren bemerkte ich, dass mir zunehmend mulmig zumute wurde, wenn ich mich z.B. an steilen Felskanten, auf hohen Leitern oder auf exponierten Aussichtsplattformen befand. Dass man trotz fehlender Schwindelfreiheit auch schier unerreichbare Berge bezwingen kann, dazu braucht es meines Erachtens folgende 3 Faktoren:

  • das ZIEL
  • den COACH
  • das TEAM

Das ZIEL

„Nicht das WOHER sondern das WOHIN trägt mich auf den nächsten Berg und über mich selbst hinaus“ (Reinhold Messner)

Ich muss das Ziel meines Projektes nicht nur kennen, ich muss es auch erreichen WOLLEN. Das Ziel, den höchsten Berg Österreichs zu besteigen kannte ich zwar schon 9 Monate im Voraus. Jedoch zweifelte ich sehr stark daran, den Berg (3.798 m) mit meiner Höhenangst meistern zu können. Erst 2 Wochen vor dem geplanten Termin habe ich überzeugt JA! zu diesem Ziel gesagt.

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Der COACH

„Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.“ (Lucius A. Seneca)

Wir verließen uns in unserem Projekt „Großglockner“ auf die Hilfe eines professionellen Bergführers. Dieser verfügt zum einen über entsprechende Erfahrung und zum anderen über praxiserprobte Methoden. So zeigte er uns zuerst die Techniken, indem er sie uns vormachte. Danach machten wir es gemeinsam. Und erst dann wagten wir es alleine. Seine Feedbacks bekamen wir laufend, ganz im Sinne eines FOrderns und FÖrderns. Der Bergführer fungierte als Anführer unserer Seilschaft quasi wie ein „Spieler-Trainer“ seiner Mannschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt. Nur die gesamte Seilschaft als Ganzes kann entweder den Gipfel erreichen oder sie muss vorher umkehren. Vielen Dank Markus!

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Das TEAM

„Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder.“ (Elmar Teutsch)

Nach unserer Challenge 2016 (Top Of Vorarlberg) hatten wir für 2017 alle dasselbe Ziel vor Augen. Top Of Austria! Gemeinsam haben wir vorher geübt (Trial & Error Prinzip) und unsere Kondition aufgebaut. Gegenseitiges Unterstützen und Motivieren von Beginn der Planung an bis zur Rückkehr vom Gipfel waren selbstverständlich. Wir haben – in der Tat – am selben Seil UND in dieselbe Richtung gezogen. Jungs, ohne Euch und unser Teamwork hätte ich das NIE geschafft! Herzlichen Dank, ihr seid super!

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Höhenangst in der Wirtschaft?

Und was hat dieser Blog nun mit meiner Firma zu tun? Ich vergleiche diese Bergerfahrung mit meinem Beruf als Business Coach in KMUs unterschiedlichster Branchen. Meine Projekte erscheinen mir oft wie Bergtouren, die ständig wechselnden Gelände- und Wetterbedingungen ausgesetzt sind. Wenn ich in ein Unternehmen gerufen werde, dann geht es meistens darum, dass ich

  • als Business COACH,
  • gemeinsam mit einem TEAM des Unternehmens,
  • ein definiertes ZIEL erreiche.

Fazit:

Von meinen Bergtouren und Bergführern habe ich eines für meine beruflichen Projekte gelernt: Anfängliche „Höhenangst“ (einiger Team-Mitglieder) ist kein Grund dafür, das Ziel nicht zu erreichen.

Grossglockner 2017 alexander muxel consulting business coach bergfuehrer foto 2017.07..amc

 

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