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EVALUATION IN WEISSRUSSLAND

Herausfordernde Interim-Management-Mandate, humorvolle Workshops und spannende „Spezial-Projekte“ in meinen zwei Kernmärkten Schweiz und Vorarlberg.  Das mag ich! Dazwischen drin liebe ich aber auch immer wieder Aufträge in sog. „exotischen Ländern„. Letzte Woche durfte ich für einen langjährigen Schweizer Kunden bzw. Partner eine Organisation an drei Standorten in WEISSRUSSLAND (Belarus) evaluieren. Ja, kalt war es im Januar…aber sehr schön!

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Foto: Beim Kunden im Büro in Minsk

Kannst Du denn Russisch?

Nein, ich spreche leider kein Russisch!  Die wichtigsten paar Worte kannte ich noch von meinen Projekten in Moldawien. Dort wird nämlich Moldawisch (= Rumänisch) und Russisch gesprochen. Ein Weissrussischer Mitarbeiter meines Kunden war in den vergangenen Wochen Organisator und Dolmetscher. Er machte den Job wirklich sehr gut und – wie die Schweizer sagen – sehr speditiv. Spasibo/Danke, Vadim! Für die tolle Zusammenarbeit während der mehrwöchigen Vorbereitung und dann vor Ort in Belarus!

ANHANG-DETAILS Belarus-evaluation-ngo-weissrussland-alexander-muxel-constuling.lunch_.png 30. Januar 2020

Foto: Mittagessen mit den Geschäftspartnern in Grodna

Now What?!

Bis nächste Woche werde ich den Abschlussbericht für meinen Auftraggeber fertig haben. Dieser Evaluations-Abschlussbericht umfasst u.a. eine ANALYSE, die BEWERTUNG/EVALUATION, natürlich auch sog. FINDINGS und meine konkreten EMPFEHLUNGEN bzgl. Optimierungspotenzialen. Anschliessend besprechen wir den Bericht, den mein Partner als „second opinion“ für seine strategischen Entscheidungen benötigt. Und dann schauen wir weiter 😉

 

Wie sagte es Forrest Gump so unvergesslich schön:

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“

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Bei dieser typisch Weissrussischen Spezialität weiss man immer, was man kriegt: Viele Kalorien in Form von Baiser-Masse…

 

 

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WIE EIN SCHWEIZER TASCHENMESSER

„Was genau machst Du eigentlich?“ Diese Frage beantworte ich mit Überzeugung immer gleich: Verschiedenes! Denn ich liebe in meinem Beruf die Abwechslung und auch Neues.“ Vielmehr müsste doch jemand, der Marketing studiert hat, sich auf ein Spezialgebiet oder eine Nische fokussieren. Oder etwa nicht? Nein, es können m.E. auch mehrere Nischen sein. Schließlich ist nur eines Matchentscheidend. Nämlich, dass man mit Begeisterung und Engagement am Werk ist!

Was hast Du die letzten 3 Wochen gemacht?

Seit Mitte August bin ich wieder zurück aus dem Urlaub. Was habe ich denn seither so alles (VERSCHIEDENE) gemacht? Einerseits geben Ihnen diese 3 Wochen vielleicht einen kleinen Einblick in meine „Nischen“ bzw. in meine Kernkompetenzen. Andererseits lernen Sie dabei auch mein Verständnis von „Diversity“ (wörtlich: Vielfalt) kennen, welche mein Beruf bzw. „Berufung“ als Business Coach mit sich bringt. Im Folgenden finden Sie 4 unterschiedliche Projekte, an denen ich derzeit mit viel Spaß arbeite.

 

Projekt #1 „HR Business Partner“

Aufgrund der Nachfrage am Markt und gewissen Wettbewerbsvorteilen wächst ein Unternehmen aus dem Bereich Automation und Software sehr schnell. Personalressourcen sind Mangelware. Folglich arbeite ich gemeinsam mit dem Inhaber in meiner Funktion als Business Coach und gleichzeitig als Interim Manager an der Organisations- und Personalentwicklung dieser Firma.

Einerseits bin ich als Business Coach sein persönlicher Sparring Partner bei Entscheidungen. Andererseits bin ich während dieser Wachstumsphase als interimistischer HR Business Partner aktiv.  Das beginnt beim Recruiting-Prozess inkl. den gemeinsamen Interviews und geht bis zum Onboarding-Support neuer MitarbeiterInnen. Aktuell suchen wir für zwei neu geschaffene Führungspositionen erfahrene Kandidaten. Dazu nutze ich v.a. mein berufliches sowie privates Netzwerk, selbstverständlich flankiert von modernen Recruiting-Tools.

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Bewerber-Interview: Über eine meiner Fragen waren bisher alle BewerberInnen überrascht 😉 

 

Projekt #2 „Strategie-Moderation“

Eine der 10 grössten Städte in der Schweiz möchte für einen bestimmten Bereich eine langfristige Strategie erarbeiten. Inzwischen liegt ein Entwurf von einer Arbeitsgruppe aus der Verwaltung auf dem Tisch. Infolgedessen soll dieses Arbeitspapier nun einem „Praxis-Check“ unterzogen werden. Demzufolge haben über 50 FachspezialistInnen in einem ganztägigen Workshop diese Strategie – basierend auf der Vision und der Leitlinie –  diskutiert, hinterfragt, ergänzt und modifiziert. Meine Aufgabe war bzw. ist es, diesen Prozess fachlich zu begleiten und zu moderieren.

Wer meine Methodik kennt, der weiss, dass ich solche (grossen) Fach-Moderationen immer mit der Hilfe von sog. Spieler-Trainern aus dem Teilnehmerkreis bewerkstellige. Somit haben alle 4 Spieler-TrainerInnen je ein Team als LeiterIn angeführt. Gleichzeitig waren sie auch (stimmberechtigtes) Mitglied im Team und konnten sich aktiv in die Diskussion einbringen. Natürlich wurden die vier im Voraus von mir persönlich auf die Ziele und Aufgaben hin gebrieft. Sie haben einen tollen Job gemacht! Der nächste Termin folgt schon bald.

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Ein Teilnehmer bei der Präsentation vor ca. 50 TeilnehmerInnen in der Schweiz Ende August 2019 

 

Projekt #3 „Interim Projektleiter Automotive“

Seit rd. 15 Monaten bin ich als Projektleiter in zwei Entwicklungsprojekten für Elektromotoren tätig. Das Unternehmen befindet sich in meiner Nähe. Daher kann ich meinen Einsatz für den Kunden zeitlich sehr flexibel gestalten. Jedenfalls war das Ganze für mich als „nicht-gelernter“ Techniker am Anfang eine grosse Herausforderung. Insbesondere was Elektrotechnik, Mechanik und Physik betraf.

Nichtsdestotrotz lernte ich im kalten Wasser schwimmen, neben all den erfahrenen TechnikerInnen in der automotiven Zulieferindustrie. Hierbei konnte und musste ich mein technisches Wissen „unter Druck“ erweitern. Trotzdem, eines der beiden Projekte ist bereits erfolgreich abgeschlossen, das zweite befindet sich auf der Zielgerade. Obgleich dieser „technisch-orientierte“ operative Bereich wirklich Neuland für mich war, sind es bisher 15 spannende Monate – für mich als begeisterter Teamplayer – gewesen.

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Ein Projektleiter braucht auch Leidenschaft!

 

Projekt #4 „Führungskräfte Coaching“

Ein langjähriger Kunde hat mich zum wiederholten Male für ein Einzel-Coaching für eine Führungskraft engagiert. Da ich für dieses Unternehmen schon verschiedenste Projekte (z.B. Organisation, New Business Development) sowie Mitarbeiter- und Management-Trainings oder spezielle Workshops (z.B. Verkauf, Verhandlung)  machen durfte, bin ich mit seiner Unternehmenskultur bestens vertraut.

Jedenfalls hatten wir in dieser Woche unseren ersten Coaching-Termin, das sog. „Auftauen„. Dieser Dialog dauerte einen ganzen Nachmittag. Weitere Coaching-Sitzungen (z.B. mit den Titeln „Verformen“ und „Einfrieren„) folgen in den kommenden 8 Wochen. Zwischen den einzelnen Einheiten wird diese Führungskraft die neuen Erkenntnisse dann – quasi als Hausaufgabe bzw. Übung – in der Praxis anwenden. Ich bin schon gespannt darauf!

Business-Coach-Führungskraft-Coaching-Einzelcoaching-Führungskräfte-Management-Alexander-Muxel-Consulting-2019.09.05

Business Coaching: step by step gemeinsam in Richtung Ziel

 

Wie ein Schweizer Taschenmesser aus dem Kanton Übrig

Allerdings, was haben diese 4 unterschiedlichen Projekte nun mit einem Schweizer Taschenmesser zu tun? Wer von Ihnen ein solches besitzt, der weiss, dass ein solches Messer (Tool) ebenfalls für die unterschiedlichsten Zwecke perfekt einsetzbar ist. Und das bei exzellenter Qualität von jedem dieser speziellen Tools bzw. Werkzeugen.

Trotz eines geringen INPUTS (z.B. Platzbedarf, Ressourcen) erhalten Sie dennoch rasch einen sehr hohen Output (z.B. Flexibilität, Qualität, Komfort, Verfügbarkeit)! Unterm Strich: Ich möchte am liebsten auch ein klein wenig wie ein Schweizer Taschenmesser sein: Vielseitig und rasch einsetzbar mit einer exzellenten Performance, auf die man sich langfristig verlassen kann.

Business-Coach-Victorinox-Schweizer-Taschenmesser-Qualität-Zuverlässigkeit-Diversity-Alexander-Muxel-Consulting-2019.09.05

Kennen Sie dieses Feld beim Landeanflug auf Zürich? (Aug. 2019)

 

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TECHNIK FÜR NICHT-TECHNIKER?

Als „NICHT-gelernter Techniker“ sich in einem 100%ig technischen Umfeld behaupten zu wollen, das ist oftmals wie „Harakiri mit Anlauf„! Mein Geschäftsjahr 2018 ist erstmals von einigen „sehr technischen Mandaten“ geprägt. Und das für mich als quasi KMU-Allrounder ohne technischen Ausbildungs-Background. Now what?!

JUST DO IT!

Mut zur Lücke! Das war schon mein Motto bei der Matura, die ich dann trotzdem vor über 30 Jahren beim ersten Anlauf geschafft habe. Edi sei Dank! In zwei meiner Interim-Management-Projekten überschritt ich (anfangs) klar meine Grenzen in Bezug auf Technik-Know-how. Der (Über-)Mut zur Lücke hatte mir einige schlaflose Nächte beschert. Physik? Null Tau! Das liegt doch schon weit über 30 Jahre zurück. Chemie? Bahnhof! Daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Woher sollte ich von heute auf morgen dieses Wissen und die Erfahrung nehmen?

FRAGE IMMER. ABER NUR EINMAL!

Ich stand zu meinen Schwächen und fragte einfach, wenn ich etwas „Technisches“ nicht verstand. (Anmerkung: Das war ziemlich oft der Fall…Danke für Euer Verständnis) ABER: Wenn es mir gut erklärt wurde, dann habe – sogar – ich es auch verstanden. Genau das wurde dann von den Technikern geschätzt. Nur so kommt ein Interim-Manager oder Projektleiter auf Zeit am schnellsten in die Fach-Materie hinein, sei sie noch so komplex.

HUMOR IST WENN MAN TROTZDEM LACHT…

Oftmals wurde ich (niederschwellig oder auch direkt) gefragt, warum ich denn diesen Job als NICHT-Techniker übernommen habe und mir das überhaupt antue. Antwort 1 lautet: Weil ich die Abwechslung liebe und immer wieder Neues lernen möchte. Antwort 2 lautet: Auch wenn ich oftmals große Selbstzweifel hatte, ich habe mir immer wieder den sog. „Engineering Flowchart“ (siehe unten) vor Augen gehalten, wenn technische Probleme aufgetreten sind… Meine Techniker-KollegInnen und Geschäftspartner mögen mir das verzeihen, natürlich ist die Thematik viel komplexer. Humor ist bekanntlich der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt 😉

Eningeering-Flowchart-Alexander-Muxel-600-Consulting-Automotive-2018.11.NICHT-Techniker

ICH RATE ALLEN NICHT-TECHNIKERN DAHER 2 DINGE: 

1. Mut zur Lücke!

Man muss manchmal Fünf gerade sein lassen.

2. No risk – no fun!

Viel Glück, Spaß (Humor) und schlussendlich auch Erfolg dabei!

Sparring-Partner-Humor-Strategie-Alexander-Muxel-Consulting-Note-to-self-2018.04.AMC.NICHT-Techniker

 

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BUSINESS SPARRING PARTNER

Ein internationaler Markenartikelhersteller mit 1700 Mitarbeitern hat mich für zwei spannende Ganztages-Workshops in Barcelona engagiert. Einer davon drehte sich rund um das Thema BUSINESS SPARRING PARTNER und der andere hatte die PRAXISNAHE STRATEGIE-UMSETZUNG im Fokus. Teilnehmer waren die 70 Top-Manager aus ganz Europa. Sie fragen sich vielleicht, wie ich das als One-Man-Show zur Zufriedenheit der Auftraggeber bewerkstelligen konnte?

PLAYING COACHES (Spielertrainer)

Um 70 unterschiedliche Manager – Russen, Italiener, Engländer, Deutsche, usw. – ergebnisorientiert zu „managen“, dazu braucht es mehr als nur einen einzigen BUSINESS COACH. Woher nehmen, wenn nicht stehlen…? Ganz einfach: Mein Konzept hatte vorgesehen, dass ich mich klonen lasse…;-) Fünf dieser europäischen Top-Manager (von den 70) des Kunden wurden kurzer Hand zu sog. Playing Coaches (Spielertrainer) befördert. Sie wurden für diese Rolle und die Aufgaben im Voraus von mir persönlich gebrieft. Vor Ort (im HQ, später auch noch am Konferenzort Barcelona) und dazwischen mehrmals per Video-Konferenz. Sie stammten aus verschiedenen europäischen Ländern und sie kannten das Ziel, die Marschrichtung und die Tools. Zudem waren sie wirklich top-motiviert für diese Primus-inter-pares-Rolle. Absolut cool!

Dadurch konnten wir dann im Workshop bestimmte Aufgabenstellungen in sechs Gruppen (und Räumen) anstatt nur in einer Gruppe im großen Plenarsaal sehr effizient und effektiv bearbeiten. Mit erstaunlichen Resultaten! Die Train The Trainer Methode praktiziere ich seit Jahren auch in Ländern wie Moldau, Vietnam und Nepal mit nachhaltigem Erfolg in den COM-Projekten🇨🇭. Die langjährige Erfahrung mit „Best Practice by Multiplication“ ist einer der Hauptgründe, warum mein Multiplikations-Konzept den Vorzug gegenüber sog. „Big Player Marktbegleitern“ erhielt, welche eigene (junge) Mitarbeiter eingesetzt hätten. Die fünf Playing Coaches werden auch nach den Workshops ihr Wissen (z.B. Tools) und ihre gemachten Erfahrungen (z.B. Methodik) im Unternehmen nachhaltig an andere weitergeben.

Sparring Partner Humor Strategie Alexander Muxel Consulting 2018.04.AMC Playing Coaches

Multiplication by Playing Coaches – Foto: W Barcelona (c) AMC 2018

STRATEGIE-UMSETZUNG 

Was waren die weitere Gründe, warum ich gleich zweimal (von verschiedenen Stellen in einem Konzern) für solch strategische Aufgabenstellungen auserwählt wurde? Laut Kundenaussagen (im O-Ton) sind das folgende Facts gewesen, die sie anlässlich unseres Telefon-Interviews festgestellt hatten:

  1. Hemdsärmeligkeit: z.B. Spontaneität, Flexibilität, Kreativität, Hands-On, Engagement, Begeisterungsfähigkeit, Direktheit, Handschlagqualität…
  2. Allrounder-Know-how: z.B. Leadership, Marketing/Sales, Personal, BWL, Think outside the box! – für KMUs und internationales Unternehmen
  3. Humor 🙂 „Herr Muxel, das Telefonat hat richtig Spaß gemacht!“ Mit diesem Satz beendete der Entscheidungsträger unser einstündiges Telefon-Interview damals. Scheinbar war er überzeugt, dass ich trockene und ernste Materie dennoch output-orientiert vermitteln kann, dass es nebenbei auch Spaß macht.

Es machte wirklich richtig Spaß, mit internationalen Profis (m/w) diese Workshops zu bestreiten und die Ergebnisse zu erarbeiten, zu präsentieren, zu bestaunen und auch zu feiern. Leider kann und darf ich an dieser Stelle nicht mehr über Inhalte und Ergebnisse dieser spannenden Tage in Barcelona kommunizieren. Aber das verstehen Sie ja bestimmt!

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Immer das Ziel vor Augen! – Foto: Sagrada Familia Barcelona (c) AMC 2018

BUSINESS SPARRING PARTNER 

Einer der Höhepunkte in all den Tagen in Barcelona war für mich folgender. In der sog. BUSINESS SPARRING PARTNER Session konnte ich zwei Vorstandsmitglieder dieses bekannten Konzerns – ohne langes Zureden – dazu motivieren, uns live eine Sparring Session vorzuführen.

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Foto: C Level Members Sparring Session For Fun (c) AMC 2018

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie interessant dies war, als das Marktverantwortliche Vorstandsmitglied auf den Finanzchef der Gruppe (CFO) mit full power losging. Und das alles mit einer gehörigen Portion Humor und einer knackigen „Lessons learned“ Reflexion 🙂 im Anschluss. Schlussendlich musste diese humorvolle, sportliche Einlage mit meinen Boxhandschuhen ja auch einen Sinn und Mehrwert für dieses Unternehmens ergeben. Was glauben Sie? Gab es das? Aus den positiven Rückmeldungen schliesse ich auf ein fettes YESSSSS

IMPRESSIONEN – BUSINESS SPARRING PARTNER

Jene von Ihnen, die noch ein paar inhaltliche Eindrücke wünschen…voilà!

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Der mit dem Hemd bin ich. Klar erkennbar an meinem Ehering 😉

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Keine Angst! Der Schotte da bin nicht ich. Aber dieses Foto wird demnächst in einem Fachmagazin im Rahmen eines Artikels von mir veröffentlicht.

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Stop! Schritt 1) ist das THINK BIG GOAL und nicht – wie so oft – die inkrementelle Fortführung der CURRENT SITUATION mit vorsichtigen Zielen.

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Meine „Note to self“ mögen die Teilnehmer. Diese sind auf das Unternehmen und die spezielle Situation bzw. Aufgabe angepasst.

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INTERIM-MANAGER: WIR KOMMEN UM ZU GEHEN

Interim-Manager und externe Projekt-Mitarbeiter auf Zeit kommen um zu gehen. Haben Sie gewusst, wie vielfältig heute der Einsatzbereich dieser externen Spezialisten in Unternehmen sein kann? Sie werden von den unterschiedlichen Einsatzgebieten bestimmt überrascht sein!

Erfreulicherweise hält das Interim Management auch vermehrt Einzug in Vorarlberger Betrieben, unabhängig von deren Grösse oder Branchenzugehörigkeit. In dem folgenden Artikel aus „Die Wirtschaft“ finden Sie ein paar Beispiele. Viel Spass beim Lesen!

 

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TROTZ HÖHENANGST AUF DEN GROSSGLOCKNER?!

Vor etwa 20 Jahren bemerkte ich, dass mir zunehmend mulmig zumute wurde, wenn ich mich z.B. an steilen Felskanten, auf hohen Leitern oder auf exponierten Aussichtsplattformen befand. Dass man trotz fehlender Schwindelfreiheit auch schier unerreichbare Berge bezwingen kann, dazu braucht es meines Erachtens folgende 3 Faktoren:

  • das ZIEL
  • den COACH
  • das TEAM

Das ZIEL

„Nicht das WOHER sondern das WOHIN trägt mich auf den nächsten Berg und über mich selbst hinaus“ (Reinhold Messner)

Ich muss das Ziel meines Projektes nicht nur kennen, ich muss es auch erreichen WOLLEN. Das Ziel, den höchsten Berg Österreichs zu besteigen kannte ich zwar schon 9 Monate im Voraus. Jedoch zweifelte ich sehr stark daran, den Berg (3.798 m) mit meiner Höhenangst meistern zu können. Erst 2 Wochen vor dem geplanten Termin habe ich überzeugt JA! zu diesem Ziel gesagt.

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Der COACH

„Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.“ (Lucius A. Seneca)

Wir verließen uns in unserem Projekt „Großglockner“ auf die Hilfe eines professionellen Bergführers. Dieser verfügt zum einen über entsprechende Erfahrung und zum anderen über praxiserprobte Methoden. So zeigte er uns zuerst die Techniken, indem er sie uns vormachte. Danach machten wir es gemeinsam. Und erst dann wagten wir es alleine. Seine Feedbacks bekamen wir laufend, ganz im Sinne eines FOrderns und FÖrderns. Der Bergführer fungierte als Anführer unserer Seilschaft quasi wie ein „Spieler-Trainer“ seiner Mannschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt. Nur die gesamte Seilschaft als Ganzes kann entweder den Gipfel erreichen oder sie muss vorher umkehren. Vielen Dank Markus!

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Das TEAM

„Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder.“ (Elmar Teutsch)

Nach unserer Challenge 2016 (Top Of Vorarlberg) hatten wir für 2017 alle dasselbe Ziel vor Augen. Top Of Austria! Gemeinsam haben wir vorher geübt (Trial & Error Prinzip) und unsere Kondition aufgebaut. Gegenseitiges Unterstützen und Motivieren von Beginn der Planung an bis zur Rückkehr vom Gipfel waren selbstverständlich. Wir haben – in der Tat – am selben Seil UND in dieselbe Richtung gezogen. Jungs, ohne Euch und unser Teamwork hätte ich das NIE geschafft! Herzlichen Dank, ihr seid super!

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Höhenangst in der Wirtschaft?

Und was hat dieser Blog nun mit meiner Firma zu tun? Ich vergleiche diese Bergerfahrung mit meinem Beruf als Business Coach in KMUs unterschiedlichster Branchen. Meine Projekte erscheinen mir oft wie Bergtouren, die ständig wechselnden Gelände- und Wetterbedingungen ausgesetzt sind. Wenn ich in ein Unternehmen gerufen werde, dann geht es meistens darum, dass ich

  • als Business COACH,
  • gemeinsam mit einem TEAM des Unternehmens,
  • ein definiertes ZIEL erreiche.

Fazit:

Von meinen Bergtouren und Bergführern habe ich eines für meine beruflichen Projekte gelernt: Anfängliche „Höhenangst“ (einiger Team-Mitglieder) ist kein Grund dafür, das Ziel nicht zu erreichen.

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INTERIM MANAGER UND SPIELER-TRAINER

Im Sport kommt ab und zu ein sog. Spieler-Trainer zum Einsatz. Dabei leitet ein aktiver Spieler – meist vorübergehend – als Trainer sein eigenes Team. Er steht dennoch auch als Teammitglied auf dem Feld bzw. Eis und spielt im Match gegen die gegnerische Mannschaft mit. Zu dieser Situation kommt es sehr häufig, weil sich plötzlich die Rahmenbedingungen verändert haben. Beispielsweise fällt der bisherige Trainer überraschend aus. Dann braucht es unverzüglich eine passende „Interimslösung„. Das was hier im Sport funktioniert, das funktioniert auch in der Wirtschaft unter den Begriffen „Interim Management“ oder „Externer Projektleiter„.

Interim Manager kommen nicht nur zum Sanieren!

Beim Begriff Interim Manager denken leider viele sofort nur an die Sanierung oder die Restrukturierung maroder Unternehmen durch einen „Turnaround-Interim-Manager“. Das ist jedoch nur eine der vielen Einsatzmöglichkeit dieser modernen Management-Form. Ich komme als Interim Manager meist zu Unternehmen, die sehr wohl florieren und ganz andere Beweggründe haben, sich externer Hilfe „auf Abruf“ zu bedienen. Und das zudem mit einem langfristigen Fokus!

Oftmals haben KMUs aufgrund ihrer Größe (z.B. 30-50 Mitarbeiter) gar keinen Marketing- und Vertriebsleiter. Denn dieses Aufgabengebiet hatte bisher meist der oder die Geschäftsführer inne oder wie ich auch schon von Kunden hörte: „Wir brauchten bisher kein Marketing und Vertrieb!“. Doch dann ändern sich plötzlich die Rahmenbedingungen am Markt, wie z.B. am 15. Januar 2015, als der Franken/Euro-Mindestkurs wegviel. Auf einmal reichen die Ressourcen und das Know-how des Geschäftsführers einfach nicht mehr dazu aus, um diese notwendige Zusatzfunktion im Marketing und Vertrieb professionell auszuüben. „Aber, man kann doch nicht immer gleich eine solche Position – für immer und ewig – neu schaffen und mit teueren Leuten besetzen…“ höre ich immer wieder die Geschäftsführer oder Inhaber sagen.

Moderne KMUs verlassen sich in solchen Fällen immer häufiger auf eine neue, ergebnisorientierte Management-Form, auf den sog. „Projekt-Leiter auf Abruf„. In einer langfristigen Partnerschaft unterstützt dieser „externe Mitarbeiter“ die KMU bedarfsgerecht von Zeit zu Zeit mit seinem Know-how, seiner Erfahrung und seiner aktiven Mitarbeit im Unternehmen.

Beispiele für einen Interim Manager

Die gängigsten Beispiele in meinem konkreten Fall sind:

  • die strategische Entwicklung und operative Marktumsetzung eines neuen Geschäftsfeldes,
  • die aktive Neukunden-Gewinnung,
  • Marketing- und Verkaufsleitung „auf Abruf“ für KMUs oder
  • die dringende Überbrückung einer temporären Vakanz (z.B. Führungskraft, Projektleiter).

Die Vorteile für das Unternehmen liegen auf der Hand

Dieser externe Profi, mit dem man ja über Jahre zusammenarbeiten möchte, kennt Ihr Unternehmen und das Umfeld sehr gut und agiert wie ein „eigener“ Mitarbeiter. Die Teammitglieder sind über seinen langfristigen Auftrag informiert und schenken ihm daher Vertrauen. Seine authentische „Hands-on-Mentaltität“ überzeugt nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden zu 100%! Da er nicht nur theoretische Konzepte eines typischen Beraters präsentiert und sich dann wieder verabschiedet, sondern weil er aktiv im Tagesgeschäft mit dem Team an (Kunden-)Projekten und gemeinsamen Zielen mitarbeitet, wird er auch als „Spieler-Trainer“ ernst genommen. Der Interim Manager wird bedarfsgerecht und und somit kostenschonend und höchst flexibel eingesetzt.

Er möchte das Projekt-Ziel als Team erreichen und damit die Teammitglieder und die Geschäftsleitung zufriedenstellen. Dieser „externe Projekt-Leiter auf Abruf“ will ja in Bälde wieder gerufen werden, wenn die nächste Herausforderung ansteht. Ich vergleiche diese Situation gerne mit der Gruppe von (meinen) Freunden auf dem u.a. Gipfel-Foto. Nur unter der Leitung eines professionellen „Spieler-Trainers“ oder „Interim Managers“ konnten wir als Team unser Ziel auf 3.312 m erreichen. Und was nun…? Der nächste Gipfel bzw. das nächste Ziel im Jahr 2017 wartet schon…

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Suchen Sie auch für ein Projekt eine proaktive und begeisterungsfähige Führungskraft als Spieler-Trainer für Ihr Team? Wenn ja, dann lassen Sie uns doch einmal unverbindlich über die Möglichkeiten sprechen.

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