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MEIN GRÖSSTER FEHLER IM VERKAUF

Oder: Was ich von einer Kundin lernte

Vor ein paar Tagen erhielt ich nette Neujahrsglückwünsche von Lara. Sofort fiel mir „die Story“ mit ihr wieder ein. Lara war vor rd. 15 Jahren Europa-Einkaufsverantwortliche eines internationalen Markenartikel-Konzerns. Dieser Konzern war Kunde des Schweizer Industrie-Unternehmens, bei dem ich damals (für 13 Jahre!) arbeitete. Er wurde von mir als sog. „Direktions-Kunde“ im strategischen Verkauf betreut. Plötzlich bekamen wir die einmalige Chance, ein grosses Paket aus deren Portfolio zusätzlich zum bestehenden Geschäft zu bekommen. Allerdings war dieses „New Business Development Project“ für mich anfangs eine große Herausforderung. Einerseits waren unsere Marktbegleiter bereits sehr gut bei diesem Kunden etabliert. Andererseits war – eben diese – Lara als wirklich „harter Brocken“ für Lieferanten in der Verpackungsindustrie bekannt.

Mehr fragen als sagen!

Nach dem offiziellen Bewerbungs- und Assessment-Prozess mit gefühlten 100 Excel-Sheets, Fragebogen, Leistungsangaben, Präsentationen mit allem Pipapo folgte dann das erste Gespräch mit Lara. Natürlich war ich nervös! Denn das war ja damals für mich meine erste Möglichkeit, bei diesem Kunden einen Mehrere-EURO-Millionen-Deal an Land zu ziehen. Kurzum: Nur keine Zeit verlieren! Also legte ich sofort los und erklärte ihr ausführlich, warum sie zukünftig unbedingt auf uns und unsere Produkte setzen sollte.

  • unsere außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und Innovationskraft,
  • die vorhandenen Wettbewerbsvorteile,
  • die bisherigen Erfolge,
  • spannende Investitionspläne in neue Technologien,
  • exzellente Kundenmuster,
  • ausgezeichnete Zertifikate,
  • internationale Awards, usw., usw….

Schließlich sollte sie dieses Feuerwerk an Argumenten doch beeindrucken und überzeugen, oder? 😉

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Alexander, are you from NASA?

Folglich wartete Lara ab, bis ich eine Pause machte. Dann fragte Lara mich in ihrer – allseits bekannten – direkten („crystal clear“) Art und Weise: „Alexander, sind Sie von der NASA?“ Darauf folgte dann eine Lektion in puncto „Sales“, die ich mein Leben lang nie vergessen werde. Zum Glück erlebte ich diesen Tiefschlag in jungen Jahren als Verkäufer. Lara’s Unternehmen suchte nach einem internationalen Partner für Etiketten- und Etikettiertechnik. Und nicht nach einem Partner für die Raumfahrt! „Hardcore Selling“ vom hohen Ross herunter, wie ich es an den Tag legte, führte bei Lara direkt zu einem – beinahe aggressiven –  OVERLOAD.

Mein größter Fehler im Verkauf

Somit lag der Fehler auf der Hand. Aus der selbstverliebten und womöglich überheblichen ICH-Perspektive habe ich fast gebetsmühlenartig (Verkaufs-)Argumente und (Produkt-)Fakten vorgetragen. Anstatt auf den Kunden und seinen relevanten Nutzen einzugehen und die empfängerorientierte „SIE-Kommunikation“ anzuwenden. Die Standpauke von Lara hat mir damals die Augen geöffnet. Genauso wie auf einer Leiter (siehe Foto) habe ich dann Step-by-Step mittels Fragetechniken ihren Bedarf und ihre Bedürfnisse ermittelt und anhand konkreten Nutzen-Argumenten untermauert und Lösungen aufgezeigt, wie wir ihre heutigen Probleme (Pain Points) lösen werden.

 

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Merci beaucoup, Lara!

Aus diesem Grund ein herzliches Dankeschön Lara, dass Sie mich damals  – zwar schmerzlich – auf diesen Kardinalfehler eines Verkäufers aufmerksam gemacht haben und ich nochmals neu beginnen durfte. Zudem auch danke auch für die spannenden und erfolgreichen Jahre unserer späteren Zusammenarbeit. Obendrein is ist wirklich schön, dass wir nach all den Jahren immer noch über die sozialen Netzwerke miteinander in Kontakt sind und uns gelegentlich austauschen.

Seitdem habe ich diese Story von Lara und mir in den letzten 7 Jahren schon öfters in Verkaufs-Seminaren und Sales Workshops erzählt, um auf diesen häufigen Fehler im Verkauf aufmerksam zu machen. Bestimmt passierte er wohl schon jeder/m Verkäufer/in einmal. Leider hat jedoch nicht jede/r Verkäufer/in das Glück, eine „Crystal Clear Kundin“ namens Lara zu haben, die einem dennoch eine zweite Chance gibt 😉

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TECHNIK FÜR NICHT-TECHNIKER?

Als „NICHT-gelernter Techniker“ sich in einem 100%ig technischen Umfeld behaupten zu wollen, das ist oftmals wie „Harakiri mit Anlauf„! Mein Geschäftsjahr 2018 ist erstmals von einigen „sehr technischen Mandaten“ geprägt. Und das für mich als quasi KMU-Allrounder ohne technischen Ausbildungs-Background. Now what?!

JUST DO IT!

Mut zur Lücke! Das war schon mein Motto bei der Matura, die ich dann trotzdem vor über 30 Jahren beim ersten Anlauf geschafft habe. Edi sei Dank! In zwei meiner Interim-Management-Projekten überschritt ich (anfangs) klar meine Grenzen in Bezug auf Technik-Know-how. Der (Über-)Mut zur Lücke hatte mir einige schlaflose Nächte beschert. Physik? Null Tau! Das liegt doch schon weit über 30 Jahre zurück. Chemie? Bahnhof! Daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Woher sollte ich von heute auf morgen dieses Wissen und die Erfahrung nehmen?

FRAGE IMMER. ABER NUR EINMAL!

Ich stand zu meinen Schwächen und fragte einfach, wenn ich etwas „Technisches“ nicht verstand. (Anmerkung: Das war ziemlich oft der Fall…Danke für Euer Verständnis) ABER: Wenn es mir gut erklärt wurde, dann habe – sogar – ich es auch verstanden. Genau das wurde dann von den Technikern geschätzt. Nur so kommt ein Interim-Manager oder Projektleiter auf Zeit am schnellsten in die Fach-Materie hinein, sei sie noch so komplex.

HUMOR IST WENN MAN TROTZDEM LACHT…

Oftmals wurde ich (niederschwellig oder auch direkt) gefragt, warum ich denn diesen Job als NICHT-Techniker übernommen habe und mir das überhaupt antue. Antwort 1 lautet: Weil ich die Abwechslung liebe und immer wieder Neues lernen möchte. Antwort 2 lautet: Auch wenn ich oftmals große Selbstzweifel hatte, ich habe mir immer wieder den sog. „Engineering Flowchart“ (siehe unten) vor Augen gehalten, wenn technische Probleme aufgetreten sind… Meine Techniker-KollegInnen und Geschäftspartner mögen mir das verzeihen, natürlich ist die Thematik viel komplexer. Humor ist bekanntlich der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt 😉

Eningeering-Flowchart-Alexander-Muxel-600-Consulting-Automotive-2018.11.NICHT-Techniker

ICH RATE ALLEN NICHT-TECHNIKERN DAHER 2 DINGE: 

1. Mut zur Lücke!

Man muss manchmal Fünf gerade sein lassen.

2. No risk – no fun!

Viel Glück, Spaß (Humor) und schlussendlich auch Erfolg dabei!

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KEYNOTE SPEAKER GESUCHT?

Sie suchen eine passende Rede für Ihren Event?

Sie möchten, dass das Thema auf die Zuhörerschaft speziell zugeschnitten, verständlich und interessant ist. Zudem soll der Vortragende den Inhalt professionell und kurzweilig auf den Punkt bringen und dabei einen Mehrwert schaffen. Humor ist Ihnen dabei sehr wichtig!

Eines kann ich Ihnen heute schon versprechen: Sie bekommen keinen Vortrag von der Stange. Jeder Beitrag wird – im Voraus miteinander – auf den Auftraggeber (also Sie) und die Zielgruppe (Zuhörer) abgestimmt und konkrete Ziele vereinbart, die mit dem Vortrag erreicht werden sollen.

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Begeisterung garantiert

In den folgenden Themenbereichen fühle ich mich „zu Hause“ und kann ein Publikum auf deutsch oder englisch wirklich begeistern:

  • Marketing für KMUs
  • Verkauf
  • Innovation Management
  • Leadership (Personalführung)
  • HR inkl. Recruiting
  • Change Management
  • Druck & Verpackung

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 Ein paar Beispiele aus der Vergangenheit

  • Marketing is no department. Marketing is a mindset.
  • Hallo Markt, wo bist du? Auf was eine Schweizer KMU achten sollte, damit ihr der Markt nicht davonläuft.
  • Verkaufen ist keine Kunst, aber dabei verdienen
  • Wie man mit Menschenkenntnis den Umsatz steigert
  • Think outside the box!
  • Change Management – Führen im Wandel
  • Den Kunden zu kennen bedeutet Aufwand. Den Kunden nicht zu kennen den Tod!
  • Teamwork & Leadership für internationale Teams
  • Neue Märkte ohne Konkurrenz finden.
  • Die größten Problemfelder von KMUs am Markt
  • Geht nicht. Gibt’s nicht. Innovationsmanagement aus der Praxis.
  • Megatrends und deren Auswirkungen auf das Unternehmen XY
  • Multisensorisches Marketing
  • Mut zur Kreativität. Raus aus alten Mustern!

Referenzen

Gerne bekommen Sie Referenzen genannt, bei denen Sie unbedingt nach deren Zufriedenheit nachfragen sollten 😉

Presse

Hier der Link zur Presse

Pressebericht-Beispiel hier:

Bildeindrücke

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-Begeisterung

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-now-what-2018.06

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Fotos: Danke an die Rudolf Geiser AG (GELA) für die Überlassung der Fotos von ihrem 150-jährigen Jubiläums-Event in Langenthal (CH).

Mit Reden kommen die Leute zusammen…

Lassen Sie uns doch einmal kurz telefonieren +43(0)5522 42499, dann bekommen Sie einen ersten Eindruck von mir. Auf Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich!

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BUSINESS SPARRING PARTNER

Ein internationaler Markenartikelhersteller mit 1700 Mitarbeitern hat mich für zwei spannende Ganztages-Workshops in Barcelona engagiert. Einer davon drehte sich rund um das Thema BUSINESS SPARRING PARTNER und der andere hatte die PRAXISNAHE STRATEGIE-UMSETZUNG im Fokus. Teilnehmer waren die 70 Top-Manager aus ganz Europa. Sie fragen sich vielleicht, wie ich das als One-Man-Show zur Zufriedenheit der Auftraggeber bewerkstelligen konnte?

PLAYING COACHES (Spielertrainer)

Um 70 unterschiedliche Manager – Russen, Italiener, Engländer, Deutsche, usw. – ergebnisorientiert zu „managen“, dazu braucht es mehr als nur einen einzigen BUSINESS COACH. Woher nehmen, wenn nicht stehlen…? Ganz einfach: Mein Konzept hatte vorgesehen, dass ich mich klonen lasse…;-) Fünf dieser europäischen Top-Manager (von den 70) des Kunden wurden kurzer Hand zu sog. Playing Coaches (Spielertrainer) befördert. Sie wurden für diese Rolle und die Aufgaben im Voraus von mir persönlich gebrieft. Vor Ort (im HQ, später auch noch am Konferenzort Barcelona) und dazwischen mehrmals per Video-Konferenz. Sie stammten aus verschiedenen europäischen Ländern und sie kannten das Ziel, die Marschrichtung und die Tools. Zudem waren sie wirklich top-motiviert für diese Primus-inter-pares-Rolle. Absolut cool!

Dadurch konnten wir dann im Workshop bestimmte Aufgabenstellungen in sechs Gruppen (und Räumen) anstatt nur in einer Gruppe im großen Plenarsaal sehr effizient und effektiv bearbeiten. Mit erstaunlichen Resultaten! Die Train The Trainer Methode praktiziere ich seit Jahren auch in Ländern wie Moldau, Vietnam und Nepal mit nachhaltigem Erfolg in den COM-Projekten🇨🇭. Die langjährige Erfahrung mit „Best Practice by Multiplication“ ist einer der Hauptgründe, warum mein Multiplikations-Konzept den Vorzug gegenüber sog. „Big Player Marktbegleitern“ erhielt, welche eigene (junge) Mitarbeiter eingesetzt hätten. Die fünf Playing Coaches werden auch nach den Workshops ihr Wissen (z.B. Tools) und ihre gemachten Erfahrungen (z.B. Methodik) im Unternehmen nachhaltig an andere weitergeben.

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Multiplication by Playing Coaches – Foto: W Barcelona (c) AMC 2018

STRATEGIE-UMSETZUNG 

Was waren die weitere Gründe, warum ich gleich zweimal (von verschiedenen Stellen in einem Konzern) für solch strategische Aufgabenstellungen auserwählt wurde? Laut Kundenaussagen (im O-Ton) sind das folgende Facts gewesen, die sie anlässlich unseres Telefon-Interviews festgestellt hatten:

  1. Hemdsärmeligkeit: z.B. Spontaneität, Flexibilität, Kreativität, Hands-On, Engagement, Begeisterungsfähigkeit, Direktheit, Handschlagqualität…
  2. Allrounder-Know-how: z.B. Leadership, Marketing/Sales, Personal, BWL, Think outside the box! – für KMUs und internationales Unternehmen
  3. Humor 🙂 „Herr Muxel, das Telefonat hat richtig Spaß gemacht!“ Mit diesem Satz beendete der Entscheidungsträger unser einstündiges Telefon-Interview damals. Scheinbar war er überzeugt, dass ich trockene und ernste Materie dennoch output-orientiert vermitteln kann, dass es nebenbei auch Spaß macht.

Es machte wirklich richtig Spaß, mit internationalen Profis (m/w) diese Workshops zu bestreiten und die Ergebnisse zu erarbeiten, zu präsentieren, zu bestaunen und auch zu feiern. Leider kann und darf ich an dieser Stelle nicht mehr über Inhalte und Ergebnisse dieser spannenden Tage in Barcelona kommunizieren. Aber das verstehen Sie ja bestimmt!

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Immer das Ziel vor Augen! – Foto: Sagrada Familia Barcelona (c) AMC 2018

BUSINESS SPARRING PARTNER 

Einer der Höhepunkte in all den Tagen in Barcelona war für mich folgender. In der sog. BUSINESS SPARRING PARTNER Session konnte ich zwei Vorstandsmitglieder dieses bekannten Konzerns – ohne langes Zureden – dazu motivieren, uns live eine Sparring Session vorzuführen.

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Foto: C Level Members Sparring Session For Fun (c) AMC 2018

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie interessant dies war, als das Marktverantwortliche Vorstandsmitglied auf den Finanzchef der Gruppe (CFO) mit full power losging. Und das alles mit einer gehörigen Portion Humor und einer knackigen „Lessons learned“ Reflexion 🙂 im Anschluss. Schlussendlich musste diese humorvolle, sportliche Einlage mit meinen Boxhandschuhen ja auch einen Sinn und Mehrwert für dieses Unternehmens ergeben. Was glauben Sie? Gab es das? Aus den positiven Rückmeldungen schliesse ich auf ein fettes YESSSSS

IMPRESSIONEN – BUSINESS SPARRING PARTNER

Jene von Ihnen, die noch ein paar inhaltliche Eindrücke wünschen…voilà!

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Der mit dem Hemd bin ich. Klar erkennbar an meinem Ehering 😉

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Keine Angst! Der Schotte da bin nicht ich. Aber dieses Foto wird demnächst in einem Fachmagazin im Rahmen eines Artikels von mir veröffentlicht.

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Stop! Schritt 1) ist das THINK BIG GOAL und nicht – wie so oft – die inkrementelle Fortführung der CURRENT SITUATION mit vorsichtigen Zielen.

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Meine „Note to self“ mögen die Teilnehmer. Diese sind auf das Unternehmen und die spezielle Situation bzw. Aufgabe angepasst.

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TROTZ HÖHENANGST AUF DEN GROSSGLOCKNER?!

Vor etwa 20 Jahren bemerkte ich, dass mir zunehmend mulmig zumute wurde, wenn ich mich z.B. an steilen Felskanten, auf hohen Leitern oder auf exponierten Aussichtsplattformen befand. Dass man trotz fehlender Schwindelfreiheit auch schier unerreichbare Berge bezwingen kann, dazu braucht es meines Erachtens folgende 3 Faktoren:

  • das ZIEL
  • den COACH
  • das TEAM

Das ZIEL

„Nicht das WOHER sondern das WOHIN trägt mich auf den nächsten Berg und über mich selbst hinaus“ (Reinhold Messner)

Ich muss das Ziel meines Projektes nicht nur kennen, ich muss es auch erreichen WOLLEN. Das Ziel, den höchsten Berg Österreichs zu besteigen kannte ich zwar schon 9 Monate im Voraus. Jedoch zweifelte ich sehr stark daran, den Berg (3.798 m) mit meiner Höhenangst meistern zu können. Erst 2 Wochen vor dem geplanten Termin habe ich überzeugt JA! zu diesem Ziel gesagt.

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Der COACH

„Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.“ (Lucius A. Seneca)

Wir verließen uns in unserem Projekt „Großglockner“ auf die Hilfe eines professionellen Bergführers. Dieser verfügt zum einen über entsprechende Erfahrung und zum anderen über praxiserprobte Methoden. So zeigte er uns zuerst die Techniken, indem er sie uns vormachte. Danach machten wir es gemeinsam. Und erst dann wagten wir es alleine. Seine Feedbacks bekamen wir laufend, ganz im Sinne eines FOrderns und FÖrderns. Der Bergführer fungierte als Anführer unserer Seilschaft quasi wie ein „Spieler-Trainer“ seiner Mannschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgt. Nur die gesamte Seilschaft als Ganzes kann entweder den Gipfel erreichen oder sie muss vorher umkehren. Vielen Dank Markus!

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Das TEAM

„Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder.“ (Elmar Teutsch)

Nach unserer Challenge 2016 (Top Of Vorarlberg) hatten wir für 2017 alle dasselbe Ziel vor Augen. Top Of Austria! Gemeinsam haben wir vorher geübt (Trial & Error Prinzip) und unsere Kondition aufgebaut. Gegenseitiges Unterstützen und Motivieren von Beginn der Planung an bis zur Rückkehr vom Gipfel waren selbstverständlich. Wir haben – in der Tat – am selben Seil UND in dieselbe Richtung gezogen. Jungs, ohne Euch und unser Teamwork hätte ich das NIE geschafft! Herzlichen Dank, ihr seid super!

Grossglockner 2017 alexander muxel consulting Gipfelfoto Team 2017.07.amc

Höhenangst in der Wirtschaft?

Und was hat dieser Blog nun mit meiner Firma zu tun? Ich vergleiche diese Bergerfahrung mit meinem Beruf als Business Coach in KMUs unterschiedlichster Branchen. Meine Projekte erscheinen mir oft wie Bergtouren, die ständig wechselnden Gelände- und Wetterbedingungen ausgesetzt sind. Wenn ich in ein Unternehmen gerufen werde, dann geht es meistens darum, dass ich

  • als Business COACH,
  • gemeinsam mit einem TEAM des Unternehmens,
  • ein definiertes ZIEL erreiche.

Fazit:

Von meinen Bergtouren und Bergführern habe ich eines für meine beruflichen Projekte gelernt: Anfängliche „Höhenangst“ (einiger Team-Mitglieder) ist kein Grund dafür, das Ziel nicht zu erreichen.

Grossglockner 2017 alexander muxel consulting business coach bergfuehrer foto 2017.07..amc

 

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100 % SWISS MARKETING CREATIVITY

Ich muss heute noch darüber lachen…

Gestern habe ich in einem Restaurant in Zürich eine „Cola Zero“ bestellt. Die Kellnerin nahm freundlich nickend – aber ohne jeglichen Kommentar – meine Bestellung entgegen. Was ich dann aber serviert bekommen habe, das hat uns alle an meinem Tisch erstaunt und zum Lachen gebracht…

 

 

Swiss Marketing Creativity – Da hatte aber jemand eine kreative Idee für einen Namen

Natürlich bekam ich eine Cola. Aber eben keine Coka Cola ZERO, sondern eine Vivi Kola SIRO… 🙂

 

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„Wir produzieren in der Schweiz, koste es was es wolle.“

Die Idee, die Geschichte und das Engagement des Unternehmens gefallen mir. Schauen Sie mal rein.   Vivi Kola

 

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„Kein Profit bei Non-Profit.“

Dem Vivi Kola Team wünsche ich recht viel Erfolg mit ihrer Marketing Creativity und auch jede Menge „Fun“ mit ihrem Geschäftsmodell 

INTERIM MANAGER UND SPIELER-TRAINER

Im Sport kommt ab und zu ein sog. Spieler-Trainer zum Einsatz. Dabei leitet ein aktiver Spieler – meist vorübergehend – als Trainer sein eigenes Team. Er steht dennoch auch als Teammitglied auf dem Feld bzw. Eis und spielt im Match gegen die gegnerische Mannschaft mit. Zu dieser Situation kommt es sehr häufig, weil sich plötzlich die Rahmenbedingungen verändert haben. Beispielsweise fällt der bisherige Trainer überraschend aus. Dann braucht es unverzüglich eine passende „Interimslösung„. Das was hier im Sport funktioniert, das funktioniert auch in der Wirtschaft unter den Begriffen „Interim Management“ oder „Externer Projektleiter„.

Interim Manager kommen nicht nur zum Sanieren!

Beim Begriff Interim Manager denken leider viele sofort nur an die Sanierung oder die Restrukturierung maroder Unternehmen durch einen „Turnaround-Interim-Manager“. Das ist jedoch nur eine der vielen Einsatzmöglichkeit dieser modernen Management-Form. Ich komme als Interim Manager meist zu Unternehmen, die sehr wohl florieren und ganz andere Beweggründe haben, sich externer Hilfe „auf Abruf“ zu bedienen. Und das zudem mit einem langfristigen Fokus!

Oftmals haben KMUs aufgrund ihrer Größe (z.B. 30-50 Mitarbeiter) gar keinen Marketing- und Vertriebsleiter. Denn dieses Aufgabengebiet hatte bisher meist der oder die Geschäftsführer inne oder wie ich auch schon von Kunden hörte: „Wir brauchten bisher kein Marketing und Vertrieb!“. Doch dann ändern sich plötzlich die Rahmenbedingungen am Markt, wie z.B. am 15. Januar 2015, als der Franken/Euro-Mindestkurs wegviel. Auf einmal reichen die Ressourcen und das Know-how des Geschäftsführers einfach nicht mehr dazu aus, um diese notwendige Zusatzfunktion im Marketing und Vertrieb professionell auszuüben. „Aber, man kann doch nicht immer gleich eine solche Position – für immer und ewig – neu schaffen und mit teueren Leuten besetzen…“ höre ich immer wieder die Geschäftsführer oder Inhaber sagen.

Moderne KMUs verlassen sich in solchen Fällen immer häufiger auf eine neue, ergebnisorientierte Management-Form, auf den sog. „Projekt-Leiter auf Abruf„. In einer langfristigen Partnerschaft unterstützt dieser „externe Mitarbeiter“ die KMU bedarfsgerecht von Zeit zu Zeit mit seinem Know-how, seiner Erfahrung und seiner aktiven Mitarbeit im Unternehmen.

Beispiele für einen Interim Manager

Die gängigsten Beispiele in meinem konkreten Fall sind:

  • die strategische Entwicklung und operative Marktumsetzung eines neuen Geschäftsfeldes,
  • die aktive Neukunden-Gewinnung,
  • Marketing- und Verkaufsleitung „auf Abruf“ für KMUs oder
  • die dringende Überbrückung einer temporären Vakanz (z.B. Führungskraft, Projektleiter).

Die Vorteile für das Unternehmen liegen auf der Hand

Dieser externe Profi, mit dem man ja über Jahre zusammenarbeiten möchte, kennt Ihr Unternehmen und das Umfeld sehr gut und agiert wie ein „eigener“ Mitarbeiter. Die Teammitglieder sind über seinen langfristigen Auftrag informiert und schenken ihm daher Vertrauen. Seine authentische „Hands-on-Mentaltität“ überzeugt nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden zu 100%! Da er nicht nur theoretische Konzepte eines typischen Beraters präsentiert und sich dann wieder verabschiedet, sondern weil er aktiv im Tagesgeschäft mit dem Team an (Kunden-)Projekten und gemeinsamen Zielen mitarbeitet, wird er auch als „Spieler-Trainer“ ernst genommen. Der Interim Manager wird bedarfsgerecht und und somit kostenschonend und höchst flexibel eingesetzt.

Er möchte das Projekt-Ziel als Team erreichen und damit die Teammitglieder und die Geschäftsleitung zufriedenstellen. Dieser „externe Projekt-Leiter auf Abruf“ will ja in Bälde wieder gerufen werden, wenn die nächste Herausforderung ansteht. Ich vergleiche diese Situation gerne mit der Gruppe von (meinen) Freunden auf dem u.a. Gipfel-Foto. Nur unter der Leitung eines professionellen „Spieler-Trainers“ oder „Interim Managers“ konnten wir als Team unser Ziel auf 3.312 m erreichen. Und was nun…? Der nächste Gipfel bzw. das nächste Ziel im Jahr 2017 wartet schon…

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Suchen Sie auch für ein Projekt eine proaktive und begeisterungsfähige Führungskraft als Spieler-Trainer für Ihr Team? Wenn ja, dann lassen Sie uns doch einmal unverbindlich über die Möglichkeiten sprechen.

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ICH LEG‘ MICH DOCH AUF KEINE COUCH!

Gleich eines vorweg: Business Coaching hat NICHTS mit „auf die Couch liegen“ zu tun! Was ist denn nun Business-Coaching und wo wird das konkret eingesetzt?

Der Begriff Coaching wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden (z.B. Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching) verwendet. Der Business Coach nimmt die Rolle eines Sparring Partners ein, in etwa so wie wir es z.B. vom Boxsport her kennen. Im Unterschied zur klassischen Beratung werden nur in Ausnahmefällen direkte (fachliche) Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert. Vielmehr wird er die Entwicklung eigener Lösungen proaktiv fördern und zielgerichtet begleiten.

Beispiele aus der Praxis

Business-Coaching findet im Wirtschaftsleben statt und bezeichnet zum einen strukturierte Gespräche unter 4 Augen zwischen einem Coach und einem Coachee  und zum anderen die professionelle Moderation von ganzen Teams (z.B. Geschäftsleitung, Projekt-Team, Verwaltungsrat) zu unternehmerischen Fragen und Zielsetzungen. Um welche Themen es sich hierbei handelt, dazu finden Sie nun ein paar Beispiele aus meiner Praxis.

  • Führungsthemen (z.B. Personalbesetzung, Führungsstil, Lohnmodelle, Führungs-Tools, Zielvereinbarungen, Mitarbeitergespräch, Motivation,…)
  • Change Management Begleitung (z.B. Aufbauorganisation, Umgang mit Wandel, Vorbereitung auf bestimmte neue Situationen, Organisationsveränderungen)
  • Suche nach einem neuen Markt oder Eintritt in ein neues Marktsegment (z.B. Sparringspartner mit Expertise für SWOT-Analyse, Business Canvas Model, Blue Ocean Strategy, Virtual Market Stress Test)
  • Begleitende Entwicklung von Vision, Leitbild und Strategien (Start-Ziel-Prozess für Geschäftsleitung, Verwaltungsrat, Investoren)
  • Proaktive Moderation für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens oder von Projekten (z.B. Ziel- und Strategiefindung, Vorbereitungen von Präsentationen vor Gremien, Aktionspläne)

Sie kennen diese Situation ganz bestimmt: Der vor uns liegende Weg ist sehr kurvenreich, unübersichtlich und mit vielen Risiken für das Unternehmen verbunden. Vergleichbar mit dieser Bergstrasse auf dem u.a. Foto. Sie suchen für Ihren Weg einen erfahrenen Sparring-Partner, der Ihnen hilft, die passenden und nachhaltigen Strategien dafür zu finden.

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Auf was es beim Business Coaching ankommt!

Das allerwichtigste ist die Wahl des richtigen Coaches, von dem nicht nur Erfahrung, sondern auch Fach- und Methodenkompetenz erwartet wird. Diese Person muss defintiv mehr FRAGEN als SAGEN… Ein Business Coach muss für Sie unbedingt eine 100%-vertrauenswürdige, inspirierende und ausgeglichen wirkende Integrations-Persönlichkeit sein. Ihr Bauchgefühl muss schon gleich beim ersten Treffen nach kurzer Zeit innerlich „YESSSS…!“ sagen.

Das zweitwichtigste sind die Prozesse und Tools, die der Business Coach anwendet. Im Unterschied zur klassischen Beratung werden bei Business Coaching fast keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen wird proaktiv gefördert und stets ergebnisorientiert begleitet, sozusagen „gecoacht“. Aufgrund der treffsicheren Fragen lockt er Sie aus der Reserve und behält das (sachliche) Ziel immer vor Augen. Der professionelle Einsatz der 5F-Coaching-Tools ist hierbei „Match-entscheidend“:

  • FRAGEN stellen
  • FORDERUNGEN stellen
  • FÖRDERUNG von Kreativität
  • FEEDBACK geben
  • FORMULIERUNG von Zielen

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Falls Sie ein solches Anliegen haben, lassen Sie uns doch einmal unverbindlich darüber sprechen, damit Sie sich ein konkreteres Bild über die Möglichkeiten machen können. Auf Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich.

Ihr

Alexander Muxel

 

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