NEPAL: MARSHMALLOWS UND MINDSET

Marketing Seminar

Was ist die Hardware und was ist die Software (Mindset) im Marketing? Wie kann ich auch ohne (große) Geldmittel professionelles Marketing betreiben? Zum dritten Mal durfte ich im April/Mai in Nepal für rd. 45 Teilnehmer ein Marketing-Seminar im Auftrag der COM/Swiss Create durchführen. Das Ziel hiess Multiplikation von praktikablem Business Know-how zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Nepal.

Was war dieses Mal anders? Drei angehende Trainer begleiteten mich heuer nach Nepal. Simon und Steffen, zwei Schweizer und Vlad aus Rumänien, allesamt mit einem sehr guten Business-Background. Einerseits sollte ich diese drei Neuen einschulen bzw. coachen und andererseits sie als Co-Trainer aktiv ins Seminarprogramm einbinden. Gemeinsam mit unserem lokalen Team in Kathmandu waren wir ein Team von 8 Leuten aus 4 Nationen.

Nepal-19-Team-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.05

Mindset – Es ist der Geist, der gewinnt oder verliert

Getreu diesem Sprichwort aus Nepal lehrten und übten wir auch relevante Themen rund um den sog. Marketing-Geist, oder auf neudeutsch Marketing Mindset.  Neben all der notwendigen Marketing Hardware (Tools wie z.B. Marketing Konzept, Portfolio Analyse, ERSK-Quadrat, Kundenanalyse, Word-of-Mouth Strategy), spielt in unseren Seminaren die Marketing Software (Mindset, wie z.B. Kundenorientierung, Marketing Management, Multiplikation, Kommunikation/Verhalten, Customer Pain Point,)  eine ganz entscheidende Rolle. Die Persönlichkeit macht oft den Unterschied, nicht die Tools!

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Marketing muss auch Spass machen. Ein herzliches Namaste aus Nepal.

Marshmallow Challenge

Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen. Dieses bekannte Zitat des österreichischen Komponisten Anton Bruckner (1824-1896) ist auch für Marketing massgebend. Insbesondere für die Situations-Analyse, auf der dann das Marketing-Konzept und der Marketing Mix aufbauen. Um den Teilnehmern ein Look&Feel-Erlebnis zu vermitteln, haben wir eine sog. Marshmallow Challenge gestartet. Es ist für mich jedes Mal aufs Neue eine Freude, die Gruppendynamik und die kreativen Ideen der verschiedenen – zufällig zusammengewürfelten – Gruppen zu beobachten.

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Congrats! Der Turm des Sieger-Teams.

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Hier mangelte es wohl am Fundament…

Roboter Restaurant in Nepal!!!

Als wir am Abschluss-Abend mit dem gesamten Team in einem nepalesischen Restaurant – die von mir so geliebten Momos – essen waren, sahen wir auf dem Nachhauseweg ein Restaurant der ganz besonderen Art. In diesem fancy Restaurant wurde das Service-Personal durch Roboter ersetzt. Speisen und Getränke wurden quasi von Maschinen an den Tisch gebracht. Wir hatten im Seminar die ganze Wochen den Teilnehmern über die Bedeutung des kundenorientierten Verhaltens vom Personal – und natürlich vom Boss – gesprochen… Und nun sehen wir in Kathmandu ein Restaurant mit Robotern anstatt mit freundlichen KellnerInnen. Aber eben, auch das ist Marketing!

Nepal-19-Robot-Robotic-Roboter-Restaurant-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.05

Roboter-Kellner. Wäre nichts für mich 😉

 

Hier noch ein paar weitere Eindrücke 🙂

ANHANG-DETAILS Nepal-19-Tea-Packaging-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.05

Innovative Tea Packaging Concept

Nepal-19-Rollenspiel-Presentations-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.05

Präsentation in Form eines Verkaufsgesprächs

 Nepal-19-Bike-Parking-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.05

Nepal-19-Affe-Monkey-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.0

Kabel und Affe

ANHANG-DETAILS Nepal-19-Kühe-Hunde-Kabel-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.0

Kabel, Kühe und Hunde.

Nepal-19-AMC-Marketing-Seminar-Alexander-Muxel-Consulting.2019.05

Simon, Steffen und Vlad, Ihr habt Euren Job hier richtig gut gemacht. Ich freue mich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit!

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ALS MODERATOR AUF DER MESSE

Das war neu für mich!

Seit es diese Verpackungsmesse gibt (2006), war ich jedes Jahr dabei. Entweder als Aussteller oder als Besucher. Und heuer zum ersten Mal als Moderator! Es hat richtig Spass gemacht, zwei Tage lang die interessanten Speaker und das spannende Thema rund um „Verpackung & Nachhaltigkeit“ auf dt./engl. zu moderieren und dazu eine Fachdiskussion am Podium zu leiten. Danke an meine Auftraggeber, das SVI – Schweizerisches Verpackungsinstitut und EMPACK. Hier finden Sie ein paar Impressionen aus Zürich (10./11. April 2o19 – Messe Zürich). Ich freue mich schon auf das nächste Jahr 😉

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2 Tage als Moderator „in Action“ 😉

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 EMPACK-2019-E-Talks-Alexander.Muxel-Consulting-Moderation-Moderator

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Fotos/Quelle: Flickr – EMPACK  2019 – Easyfairs CH

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ZEITDIEBE E-MAIL & MEETINGS

Eine Stunde pro Woche mehr Zeit!

Ein Unternehmen mit 800 Mitarbeitern und 4 Werken in der DACH-Region engagierte mich letzte Woche für einen ganz speziellen Power-Workshop. Definiertes Ziel war es, dass danach jede(r) der teilnehmenden 43 Führungskräfte für sich mind. 1 Stunde pro Woche mehr Zeit fürs eigentliche „Tagesgeschäft“ gewinnt. Sie fragen sich gerade, wie das so einfach funktionieren soll?  Die Antwort scheint einfach: Indem alle Führungskräfte (beim CEO beginnend) zusammen mit ihren Mitarbeitern lernen, die Kommunikation in den 2 Bereichen

  • E-Mails und
  • Meetings

aktiv zu verbessern. Und zwar in Richtung EFFIZIENZ (Fokus auf Kosten-Nutzen-Relation) und EFFEKTIVITÄT (Ergebnisorientierung).

 

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Optimierter E-Mail-Umgang

Wenn wir annehmen, dass eine Führungskraft in einem solchen Unternehmen durchschnittlich bis zu 100 E-Mails pro Tag verfasst, dann gibt uns das genug Raum für Optimierungen. Eine kurze Milchmädchenrechnung: 5 Sekunden bei jeder E-Mail eingespart bedeuten alleine hier schon rd. 42 min. Zeitgewinn pro Woche (5 sec. x 100 Mails x 5 Tage). Wo diese 5 Sekunden eingespart werden können, dazu gab es von mir konkrete Vorschläge bzw. Inputs, die dann im Workshop gemeinsam diskutiert und festgelegt wurden. Schließlich muß jede Maßnahme auch zur Unternehmenskultur passen bzw. eine Implementierung geplant werden.

Die vermutlich größte Hebelwirkung hat die effektive Auswahl des E-Mail-Verteilerkreises (inkl. Rückantwort-Verteilerkreis). Dazu haben wir neu – für alle geltende – klare Kommunikations-Spielregeln festgelegt. Weitere Themen, die für das Unternehmen gemeinsam definiert wurden, waren z.B. CC-Mails und die generelle E-Mail-Bearbeitung (AAA-Regel:  Aktion, Ablage, Abfalleimer) sowie der gesamte Aufbau einer E-Mail selbst. Optimierungspotenzial fanden wir vom Betreff bis zur Signatur.

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Meetings sind Zeitfresser! Wirklich?

Angenommen eine Führungskraft hat im Durchschnitt 3-4 Besprechungen am Tag. Egal welches Format. Die Vorbereitung eines Meetings wird leider sehr oft zu wenig ernst genommen. Beginnend mit der sinnvollen Auswahl des Teilnehmer-Kreises und dem geeigneten Meeting-Format bis hin zu einer aussagekräftigen AGENDA mit Zielsetzung. Das wird – leider – nicht immer und überall allzu seriös gemacht. Rechnen Sie sich einmal selber aus, was es dem Unternehmen kostet, wenn z.B. die falschen Leute teilnehmen oder aufgrund mangelnder Vorbereitung einzelner Personen keine Entscheidungen getroffen werden können.

Themen im Umgang mit (Un-)Pünktlichkeit, Protokollführung, Fotos, Aufgabenverteilung und deren Nachverfolgung wurden diskutiert, auf den Punkt gebracht und fixiert. Dem neuen „Live-Protokoll“ in Form eines Beschlussprotokolls wurde eine hohe Wichtigkeit zugesprochen. Zum einen waren es inhaltliche Themen (z.B. Aufgaben/Aktionen; Beschlüsse; Informationen; WWW – WER macht WAS bis WANN?), zum anderen waren es formale Fragestellungen  (z.B. zentraler Ablageort; Nachverfolgung; Status; Task Commitment), welche für dieses Unternehmen und seine Kultur verbindlich festgelegt wurden.

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(c) AMC 2016

Umsetzung und Regelverstösse.

Bei der Umsetzung in einer Organisation ist darauf zu achten, dass die Führungskräfte ein wichtige Vorbildfunktion inne haben. Es ist auch zu klären, was passiert, wenn jemand z.B. via Outlook zu einem Meeting einlädt und keine AGENDA mitschickt. Oder ist eine Outlook-Zusage „mit Vorbehalt“ zukünftig noch möglich? Was passiert, wenn Teilnehmer unpünktlich zum Meeting erscheinen? Für die Implementierung ist daher eine klare Kommunikation im Voraus sowie das strikte Einhalten und Einfordern durch die Führungskräfte matchentscheidend.

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Sie wollen das auch für Ihre Firma?

Wenn Sie sich für Ihr Unternehmen auch einen solchen individuellen Firmen-Workshop wünschen, bei dem ein konkretes Ergebnis in wenigen Stunden gemeinsam erarbeitet wird, dann rufen Sie mich doch einfach einmal an oder schreiben mir.

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TECHNIK FÜR NICHT-TECHNIKER?

Als „NICHT-gelernter Techniker“ sich in einem 100%ig technischen Umfeld behaupten zu wollen, das ist oftmals wie „Harakiri mit Anlauf„! Mein Geschäftsjahr 2018 ist erstmals von einigen „sehr technischen Mandaten“ geprägt. Und das für mich als quasi KMU-Allrounder ohne technischen Ausbildungs-Background. Now what?!

JUST DO IT!

Mut zur Lücke! Das war schon mein Motto bei der Matura, die ich dann trotzdem vor über 30 Jahren beim ersten Anlauf geschafft habe. Edi sei Dank! In zwei meiner Interim-Management-Projekten überschritt ich (anfangs) klar meine Grenzen in Bezug auf Technik-Know-how. Der (Über-)Mut zur Lücke hatte mir einige schlaflose Nächte beschert. Physik? Null Tau! Das liegt doch schon weit über 30 Jahre zurück. Chemie? Bahnhof! Daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Woher sollte ich von heute auf morgen dieses Wissen und die Erfahrung nehmen?

FRAGE IMMER. ABER NUR EINMAL!

Ich stand zu meinen Schwächen und fragte einfach, wenn ich etwas „Technisches“ nicht verstand. (Anmerkung: Das war ziemlich oft der Fall…Danke für Euer Verständnis) ABER: Wenn es mir gut erklärt wurde, dann habe – sogar – ich es auch verstanden. Genau das wurde dann von den Technikern geschätzt. Nur so kommt ein Interim-Manager oder Projektleiter auf Zeit am schnellsten in die Fach-Materie hinein, sei sie noch so komplex.

HUMOR IST WENN MAN TROTZDEM LACHT…

Oftmals wurde ich (niederschwellig oder auch direkt) gefragt, warum ich denn diesen Job als NICHT-Techniker übernommen habe und mir das überhaupt antue. Antwort 1 lautet: Weil ich die Abwechslung liebe und immer wieder Neues lernen möchte. Antwort 2 lautet: Auch wenn ich oftmals große Selbstzweifel hatte, ich habe mir immer wieder den sog. „Engineering Flowchart“ (siehe unten) vor Augen gehalten, wenn technische Probleme aufgetreten sind… Meine Techniker-KollegInnen und Geschäftspartner mögen mir das verzeihen, natürlich ist die Thematik viel komplexer. Humor ist bekanntlich der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt 😉

Eningeering-Flowchart-Alexander-Muxel-600-Consulting-Automotive-2018.11.NICHT-Techniker

ICH RATE ALLEN NICHT-TECHNIKERN DAHER 2 DINGE: 

1. Mut zur Lücke!

Man muss manchmal Fünf gerade sein lassen.

2. No risk – no fun!

Viel Glück, Spaß (Humor) und schlussendlich auch Erfolg dabei!

Sparring-Partner-Humor-Strategie-Alexander-Muxel-Consulting-Note-to-self-2018.04.AMC.NICHT-Techniker

 

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GOOD MORNING, VIETNAM!

Marketing is like a Swiss Tool.

Soeben bin ich von meinem 7. Einsatz als Business Coach in Vietnam zurückgekehrt. Dort durfte ich wieder 2 Wochen lang UnternehmerInnen rund um das Thema „Marketing“ trainieren und auch einige von ihnen vor Ort beraten. Gemeinsam mit meinen lokalen Berater- und Trainer-KollegInnen machten diese Partner-Projekte im Auftrag der COM (CH) viel Freude. Wiederum war diese Zeit sehr eindrucksvoll und ich möchte ein paar Impressionen mit Ihnen teilen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Lassen Sie sich daher von ein paar Bildern und von drei 10-Sekunden-Videos inspirieren.

Marketing Training für UnternehmerInnen

In 2- und 3-Tages-Seminaren wurden Marketing-Konzepte erstellt, präsentiert und analysiert. Die Klassengrösse lag zwischen 35 und 60 Teilnehmern, allesamt UnternehmerInnen und Führungskräfte.

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Motivation und Fun-Faktor: sehr hoch 🙂

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ANHANG-DETAILS Vietnam-Marketing-Training-SBS-participants-Alexander-Muxel-Consulting-Smart-Business-Solutions-2018-08-18

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ANHANG-DETAILS Vietnam-Marketing-Training-SBS-Class-Alexander-Muxel-Consulting-Smart-Business-Solutions-2018-08-18.

Traditionelles Abschluss-Foto einer Klasse mit dem Trainer-Team

Unternehmensberatung und Business Coaching vor Ort bei Unternehmen

Unterschiedlichste Branchen und Unternehmensgrößen, hier 2 Beispiele von 7:

Nr. 1. Verpackungsmaschinen – eines meiner Lieblingsthemen 😉

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Diesen Unternehmer kannte ich schon vom Vorjahr, als er bei mir ein Marketing-Seminar besucht hatte.

ANHANG-DETAILS Vietnam-Marketing-Training-SBS-Packaging-Machine-Management-Alexander-Muxel-Consulting-Smart-Business-Solutions-2018-08-18

Nr. 2. Marketing-Beratung eines Herstellers von Nudeln.

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So sehen die Produkte heute auf dem Markt aus:

Vietnam-Marketing-Training-SBS-Noodle-Packaging-consultancy-Alexander-Muxel-Consulting-Smart-Business-Solutions-2018-08-18

 

…und dann noch etwas ganz Besonderes:

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…Werbung für die Salami der Marke YURI aus Südvietnam.

Vietnam: Go with the flow!

Eine vietnamesische Interpretation von „Go with the flow“… 😉

In der 9 Millionen-Metropole HANOI gibt es gefühlt 4-5 Mio. Mopeds.

Achtung, wenn Sie sehen wollen, wie man hier diese Straße auf einem Zebrastreifen (ohne Ampel!!) überquert, voilà:

Go with the flow! Es funktioniert! Ich kenne keine rücksichtsvolleren und gelasseneren Auto/Moped-FahrerInnen auf der ganzen Welt, als die Vietnamesen. I’m lovin‘ it!

Marketing Challenge: And the winner is…

Prämierung der besten Marketing-Präsentationen.

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Natürlich darf dabei auch etwas Süsses nicht fehlen, zumal Toblerone und Mozartkugeln immer wieder beliebte Marketing Case Studies von SWISS CREATE sind.

Vietnam-Marketing-Training-Swiss-Winner-SBS-Alexander-Muxel-Consulting-Smart-Business-Solutions-2018-08-18

Cảm ơn (Thank you)

Thanks to SBS – Smart Business Solutions and Empower Vietnam (both companies are based in Hanoi, VN) for the pictures.

Selbstverständlich war es mir wieder eine Freude, mit so vielen netten, interessierten und spannenden Menschen und Firmen in Vietnam zu arbeiten. Cảm ơn  wie man dort sagt. Danke und xin chào, Vietnam!

Vietnam-Marketing-Training-Swiss-Tool-SBS-Alexander-Muxel-Consulting-Smart-Business-Solutions-2018-08-18

PS: And never forget: „MARKETING IS LIKE A SWISS TOOL!“

Sie wollen noch mehr über meine Vietnam-Einsätze wissen?

KEYNOTE SPEAKER GESUCHT?

Sie suchen eine passende Rede für Ihren Event?

Sie möchten, dass das Thema auf die Zuhörerschaft speziell zugeschnitten, verständlich und interessant ist. Zudem soll der Vortragende den Inhalt professionell und kurzweilig auf den Punkt bringen und dabei einen Mehrwert schaffen. Humor ist Ihnen dabei sehr wichtig!

Eines kann ich Ihnen heute schon versprechen: Sie bekommen keinen Vortrag von der Stange. Jeder Beitrag wird – im Voraus miteinander – auf den Auftraggeber (also Sie) und die Zielgruppe (Zuhörer) abgestimmt und konkrete Ziele vereinbart, die mit dem Vortrag erreicht werden sollen.

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-2018.06

Begeisterung garantiert

In den folgenden Themenbereichen fühle ich mich „zu Hause“ und kann ein Publikum auf deutsch oder englisch wirklich begeistern:

  • Marketing für KMUs
  • Verkauf
  • Innovation Management
  • Leadership (Personalführung)
  • HR inkl. Recruiting
  • Change Management
  • Druck & Verpackung

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-Change-Management-2018.06

 Ein paar Beispiele aus der Vergangenheit

  • Marketing is no department. Marketing is a mindset.
  • Hallo Markt, wo bist du? Auf was eine Schweizer KMU achten sollte, damit ihr der Markt nicht davonläuft.
  • Verkaufen ist keine Kunst, aber dabei verdienen
  • Wie man mit Menschenkenntnis den Umsatz steigert
  • Think outside the box!
  • Change Management – Führen im Wandel
  • Den Kunden zu kennen bedeutet Aufwand. Den Kunden nicht zu kennen den Tod!
  • Teamwork & Leadership für internationale Teams
  • Neue Märkte ohne Konkurrenz finden.
  • Die größten Problemfelder von KMUs am Markt
  • Geht nicht. Gibt’s nicht. Innovationsmanagement aus der Praxis.
  • Megatrends und deren Auswirkungen auf das Unternehmen XY
  • Multisensorisches Marketing
  • Mut zur Kreativität. Raus aus alten Mustern!

Referenzen

Gerne bekommen Sie Referenzen genannt, bei denen Sie unbedingt nach deren Zufriedenheit nachfragen sollten 😉

Presse

Hier der Link zur Presse

Pressebericht-Beispiel hier:

Bildeindrücke

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-Begeisterung

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-now-what-2018.06

Keynote-speaker-Alexander-Muxel-Consulting-Schweiz-Austria-Marketing-Verkauf-HR-Leadership-Fun.2018.06

Fotos: Danke an die Rudolf Geiser AG (GELA) für die Überlassung der Fotos von ihrem 150-jährigen Jubiläums-Event in Langenthal (CH).

Mit Reden kommen die Leute zusammen…

Lassen Sie uns doch einmal kurz telefonieren +43(0)5522 42499, dann bekommen Sie einen ersten Eindruck von mir. Auf Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich!

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BUSINESS SPARRING PARTNER

Ein internationaler Markenartikelhersteller mit 1700 Mitarbeitern hat mich für zwei spannende Ganztages-Workshops in Barcelona engagiert. Einer davon drehte sich rund um das Thema BUSINESS SPARRING PARTNER und der andere hatte die PRAXISNAHE STRATEGIE-UMSETZUNG im Fokus. Teilnehmer waren die 70 Top-Manager aus ganz Europa. Sie fragen sich vielleicht, wie ich das als One-Man-Show zur Zufriedenheit der Auftraggeber bewerkstelligen konnte?

PLAYING COACHES (Spielertrainer)

Um 70 unterschiedliche Manager – Russen, Italiener, Engländer, Deutsche, usw. – ergebnisorientiert zu „managen“, dazu braucht es mehr als nur einen einzigen BUSINESS COACH. Woher nehmen, wenn nicht stehlen…? Ganz einfach: Mein Konzept hatte vorgesehen, dass ich mich klonen lasse…;-) Fünf dieser europäischen Top-Manager (von den 70) des Kunden wurden kurzer Hand zu sog. Playing Coaches (Spielertrainer) befördert. Sie wurden für diese Rolle und die Aufgaben im Voraus von mir persönlich gebrieft. Vor Ort (im HQ, später auch noch am Konferenzort Barcelona) und dazwischen mehrmals per Video-Konferenz. Sie stammten aus verschiedenen europäischen Ländern und sie kannten das Ziel, die Marschrichtung und die Tools. Zudem waren sie wirklich top-motiviert für diese Primus-inter-pares-Rolle. Absolut cool!

Dadurch konnten wir dann im Workshop bestimmte Aufgabenstellungen in sechs Gruppen (und Räumen) anstatt nur in einer Gruppe im großen Plenarsaal sehr effizient und effektiv bearbeiten. Mit erstaunlichen Resultaten! Die Train The Trainer Methode praktiziere ich seit Jahren auch in Ländern wie Moldau, Vietnam und Nepal mit nachhaltigem Erfolg in den COM-Projekten🇨🇭. Die langjährige Erfahrung mit „Best Practice by Multiplication“ ist einer der Hauptgründe, warum mein Multiplikations-Konzept den Vorzug gegenüber sog. „Big Player Marktbegleitern“ erhielt, welche eigene (junge) Mitarbeiter eingesetzt hätten. Die fünf Playing Coaches werden auch nach den Workshops ihr Wissen (z.B. Tools) und ihre gemachten Erfahrungen (z.B. Methodik) im Unternehmen nachhaltig an andere weitergeben.

Sparring Partner Humor Strategie Alexander Muxel Consulting 2018.04.AMC Playing Coaches

Multiplication by Playing Coaches – Foto: W Barcelona (c) AMC 2018

STRATEGIE-UMSETZUNG 

Was waren die weitere Gründe, warum ich gleich zweimal (von verschiedenen Stellen in einem Konzern) für solch strategische Aufgabenstellungen auserwählt wurde? Laut Kundenaussagen (im O-Ton) sind das folgende Facts gewesen, die sie anlässlich unseres Telefon-Interviews festgestellt hatten:

  1. Hemdsärmeligkeit: z.B. Spontaneität, Flexibilität, Kreativität, Hands-On, Engagement, Begeisterungsfähigkeit, Direktheit, Handschlagqualität…
  2. Allrounder-Know-how: z.B. Leadership, Marketing/Sales, Personal, BWL, Think outside the box! – für KMUs und internationales Unternehmen
  3. Humor 🙂 „Herr Muxel, das Telefonat hat richtig Spaß gemacht!“ Mit diesem Satz beendete der Entscheidungsträger unser einstündiges Telefon-Interview damals. Scheinbar war er überzeugt, dass ich trockene und ernste Materie dennoch output-orientiert vermitteln kann, dass es nebenbei auch Spaß macht.

Es machte wirklich richtig Spaß, mit internationalen Profis (m/w) diese Workshops zu bestreiten und die Ergebnisse zu erarbeiten, zu präsentieren, zu bestaunen und auch zu feiern. Leider kann und darf ich an dieser Stelle nicht mehr über Inhalte und Ergebnisse dieser spannenden Tage in Barcelona kommunizieren. Aber das verstehen Sie ja bestimmt!

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Immer das Ziel vor Augen! – Foto: Sagrada Familia Barcelona (c) AMC 2018

BUSINESS SPARRING PARTNER 

Einer der Höhepunkte in all den Tagen in Barcelona war für mich folgender. In der sog. BUSINESS SPARRING PARTNER Session konnte ich zwei Vorstandsmitglieder dieses bekannten Konzerns – ohne langes Zureden – dazu motivieren, uns live eine Sparring Session vorzuführen.

Sparring-Partner-Humor-Strategie-Alexander-Muxel-Consulting-2018.04.AMC

Foto: C Level Members Sparring Session For Fun (c) AMC 2018

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie interessant dies war, als das Marktverantwortliche Vorstandsmitglied auf den Finanzchef der Gruppe (CFO) mit full power losging. Und das alles mit einer gehörigen Portion Humor und einer knackigen „Lessons learned“ Reflexion 🙂 im Anschluss. Schlussendlich musste diese humorvolle, sportliche Einlage mit meinen Boxhandschuhen ja auch einen Sinn und Mehrwert für dieses Unternehmens ergeben. Was glauben Sie? Gab es das? Aus den positiven Rückmeldungen schliesse ich auf ein fettes YESSSSS

IMPRESSIONEN – BUSINESS SPARRING PARTNER

Jene von Ihnen, die noch ein paar inhaltliche Eindrücke wünschen…voilà!

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Der mit dem Hemd bin ich. Klar erkennbar an meinem Ehering 😉

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Keine Angst! Der Schotte da bin nicht ich. Aber dieses Foto wird demnächst in einem Fachmagazin im Rahmen eines Artikels von mir veröffentlicht.

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Stop! Schritt 1) ist das THINK BIG GOAL und nicht – wie so oft – die inkrementelle Fortführung der CURRENT SITUATION mit vorsichtigen Zielen.

Sparring-Partner-Humor-Strategie-Alexander-Muxel-Consulting-Note-to-self-2018.04.AMC

Meine „Note to self“ mögen die Teilnehmer. Diese sind auf das Unternehmen und die spezielle Situation bzw. Aufgabe angepasst.

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KENNEN SIE DIE USP CHALLENGE?

Seit dem Jahr 2012 hatte ich nun zum 6. Mal in Folge das Vergnügen, an einer Universität in Moldawien zwei ganz besondere Marketing-Seminare abzuhalten. Warum es „besondere“ Seminare waren? Weil die Teilnehmer dieser Seminare 70 StudentInnen und 30 UnternehmerInnen aus KMUs waren. Also zwei wirklich sehr unterschiedliche Zielgruppen in ein und demselben Marketing-Seminar, oder?

Sell the problem you solve not the product!

„Warum soll Dein Kunde bei Dir kaufen?“ Diese Frage stelle ich in solchen Seminaren immer. Überraschend ist jedes Mal, dass viele erfahrene Praktiker (UnternehmerInnen) gar nicht viel besser argumentieren können als Theoretiker (StudentInnen).  Viele – Produktorientierte – Teilnehmer lieben es nämlich, nur Product Features sowie Zahlen und Fakten ihrer Produkte und Dienstleistungen als vermeintliche Alleinstellungsmerkmale aufzuzählen.

Zudem tun sie dies auch oft noch in der rhetorischen Kadenz (Schussfolge) eines Maschinengewehrs. „Some people speake like an AK47!“ Wenn ich diesen Vergleich mit dem bekannten russischen Maschinengewehr bringe, dann habe ich in Moldawien und Vietnam garantiert immer einen Lacher auf meiner Seite 😉

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Mit der USP Challenge auf den Punkt gebracht

Das Marketingorientierte Denken und das Argumentieren in KUNDEN-NUTZEN ist nicht für jedermann/frau selbstverständlich. Hinzu kommt noch, dass in der Marketing-Kommunikation sehr häufig auch viel zu lange um den heissen Brei herum geredet, bevor man endlich einmal auf den Punkt kommen. Dieser notwendige „Marketing-Mindset“ muss jedoch geübt werden. Daher mache ich immer eine – inhaltliche und zeitliche – sehr anspruchsvolle Wettbewerbsübung mit den Teilnehmern: Die sog. USP Challenge.

Aufgabenstellung:

  • „Warum soll der Kunde bei mir kaufen?“ und
  • „Worin bin ich einzigartig?“

Vorbereitung:

  • Die Teilnehmer haben dafür nur 10 Minuten Zeit. Das ist sehr wenig Zeit. Vor allem in der Gruppe! Ich bin aber jedes Mal beeindruckt, welche Qualitäts-Ergebnisse die Teilnehmer unter (Zeit)Druck erarbeiten.
  • Viele Unternehmer sind überrascht, wie stark ein „Weniger ist mehr“ gegenüber anderen Gruppenmitgliedern wirkt.

ANHANG-DETAILS USP-Challenge-Alexander-Muxel-Consulting-2018.03.06.-Seminar-University-Students

Präsentation:

  • Für das Vorstellen der Ergebnisse haben sie exakt nur 1 Minute Zeit. Das bedeutet, dass sie sich wirklich auf die wichtigsten 2-3 Kundennutzen fokussieren müssen.
  • Zudem sollten sie immer die Zeit im Auge behalten, denn der sog. „Time Manager“ ist gnadenlos und winkt nach exakt 1 Minute ab. In der Wirtschaftsrealität hat man bei Kunden auch sehr oft die Notwendigkeit, innert einer Minute auf den Punkt zu kommen.
  • Schlussendlich stimmen die Teilnehmer noch darüber ab, welche Gruppe innert 1 Minute am besten überzeugt und den USP in Richtung Käufer transportiert hat. Genauso wie am Markt: Oftmals bekommt man nur eine einzige Chance…

USP-Challenge-Alexander-Muxel-Consulting-2018.03.06.-Seminar-University-Students-Presentation

Eindrücke

Hier finden Sie ein paar Eindrücke von den letzten 2 Seminaren, die ich dankenswerterweise in der vergangenen Woche wieder im Auftrag der COM (Christliche Ostmission) in Chisinau/Moldawien abhalten durfte. Special thanks to Marketing specialist and book author Iurie Malancea for our team teaching and to Dr. Igor Prisac from Advanced Consulting MD for all the nice pictures. Multumesc! 🙂

SP-Challenge-Alexander-Muxel-Consulting-2018.03.06.-Seminar-University-Students

Warum einige der Teilnehmer im Seminar Kopfhörer tragen? An der Universität wird jedes Englischsprachige Seminar in 1. Rumänisch/Moldawisch und 2. Russisch simultan übersetzt. Jene Leute mit Kopfhörern scheinen Russisch meinem „Alpen-Englisch“ vorzuziehen 😉

USP-Challenge-Alexander-Muxel-Consulting-2018.03.06.-Seminar-Translation

Übersetzer-Kabinen.   Spasibo (danke) Peter!

USP-Challenge-Alexander-Muxel-Consulting-2018.03.06.-Seminar-University-Students

USP Challenge Alexander Muxel Consulting 2018.03.06. Seminar University Active Work

USP-Challenge-Alexander-Muxel-Consulting-2018.03.06.-Seminar-University-Students

USP Challenge Alexander Muxel Consulting 2018.03.06. Seminar University UDG.

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And never forget: Think outside the box!

 

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SÜDOST-ASIEN FLASH 1992-2017

Mein Blick zurück und nach vorne!

Vor 25 Jahren habe ich meine Diplomarbeit an der Uni über die wirtschaftlichen Eigenheiten einiger Ländern in Südost-Asien verfasst, nachdem ich zuvor mehrmals diese Region bereist hatte. Singapur war Anfang der 90er Jahre ein sog. „Tigerstaat“, also ein Schwellenland auf dem rasanten Weg zur Industrienation. Die Volkswirtschaften Thailands (trotz Tourismus), Malaysias, Indonesiens und Vietnams lagen damals in der Entwicklung sehr weit hinter Singapur zurück.

Seither hat sich dort jedoch sehr viel verändert🙃  Einige Veränderungen zu früher konnte bei meinen Arbeits-Einsätzen in den vergangenen paar Jahren – und ganz speziell heuer in den letzten 4 Wochen –  dort beobachten. Diesen Flash möchte ich mit Ihnen teilen. Was ist mir positiv aufgefallen und wo haben diese Länder zum Teil noch ein paar Herausforderungen zu meistern?

Mit unkonventionellen Lösungen zum Ziel

Das können sie immer noch, die Südostasiaten. Improvisieren. Oft auch aus der gewohnten „Not-macht-erfinderisch-Situation“ heraus, ist dies schon fast zur Mentalität geworden. Im Gegensatz zu unserem Hang zum Perfektionismus (insbesondere im DACH-Raum) reichen hier oft 90%-Lösungen schon aus, um ein Kundenbedürfnis zu befriedigen. Bekanntlich sind die letzten 10% einer Lösung die aufwendigsten. Der Kernnutzen für den Kunden wird hier im Auge behalten. Wir schaffen in vielen Fällen krampfhaft einen künstlichen Zusatznutzen, weil uns das immer wieder von Marketing-Gurus so gepredigt wird. Leider estimieren die Kunden diesen (kostenintensiven) Zusatznutzen nur ganz selten. Innovationen sollten beim Kern-Nutzen ansetzen!

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Marktpotenziale, Wachstum und Exportchancen

Von den Marktpotenzialen sowie vom Marktwachstum im ASEAN-Raum können wir Europäer nur träumen. Mich verblüffen hier immer wieder 2 Fakten:

  1. Schon die eigenen Inlandsmärkte sind gigantisch gross. Beispielsweise hat Indonesien über 260 Mio. Einwohner und Vietnam kratzt gleich einmal an der 100 Mio.-Grenze. Dazu kommt der wachsende Konsum durch steigenden Wohlstand (v.a. in den Städten).
  2. Einerseits bieten die 10 ASEAN-Länder (rd. 600 Mio. Einwohner) ausgezeichnete Export-Chancen im Binnenmarkt direkt vor der eigenen Haustüre. Andererseits grenzt China (1,3 Mrd. Einwohner) im Norden an diese Region. Aufgrund der vielen (ehemals) chinesischen Einwanderer (v.a. in Thailand, Malaysia, Singapur), stellen die Sprachkenntnisse und familiäre Netzwerke große Chancen für den Export nach China dar.

Der Schnelle frisst den Langsamen. Und zwar pünktlich!

Von der Schnelligkeit und der Konsequenz in der Umsetzung von Massnahmen bin ich immer wieder fasziniert. Konkret erlebe ich das immer wieder bei Management-Audits in Unternehmen. Hiermit werden Verbesserungspotenziale aufgezeigt, welche das Management – fast immer – sehr konsequent und in kürzester Zeit im eigenen Unternehmen dann umsetzt. In Europa werden oft zuerst die Schuldigen gesucht, dann in vielen (teils unnötigen) Sitzungen ein Massnahmenplan festgelegt und schlussendlich irgendwann einmal halbherzig (Alibi-Aktion)  umgesetzt.

War vor 25 Jahren der Begriff ZEIT sehr oft dehnbar. Sehr zum Ärger von mitteleuropäischen Geschäftspartnern oder Kunden. Erfreulich habe ich festgestellt, dass sich die Pünktlichkeit (somit auch Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit) im professionellen Bereich stark verbessert hat. Sehr zur Freude von uns DACH-Region-Menschen 😉

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Marketing Creativity

Da ich auch in Vietnam seit Jahren Marketing unterrichten darf, schaue ich immer wieder, was es da so Tolles aus diesem Bereich gibt. Viele kreative und auch mutige Marketing-Ideen habe ich bestaunt. Vietnam ist beispielsweise für Coca-Cola ein beliebter Testmarkt für neuartige Marketing-Aktionen (z.B. Emoticons, TET). Hier ein wirklich gelungenes Beispiel für Marketing Creativity in Form einer Buswerbung in Singapur (Aug. 2017). Beachten Sie die realen Kisten mit Äpfeln auf dem Dach des Busses.

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Stiefkind Umweltschutz 🙁

Dieses Thema berührt mich persönlich sehr stark. Das Thema Umweltschutz ist – mit Ausnahme von Singapur – m.e. die grösste Herausforderung für die Länder in Südost-Asien. Zum einen geht es um den liederlichen Umgang mit dem Müll und dessen spätere  Verwertung. In einigen Ländern scheint mir in diesem Thema die Uhr 1992 leider stehen geblieben zu sein…

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Zum anderen geht es um die katastrophale Luftqualität in vielen Großstädten aufgrund des gigantischen und rasanten Verkehrsaufkommens. Kein Wunder, dass fast alle Motorrad-FahrerInnen nur noch mit Mundschutz fahren und ihre (Büro-)Kleidung durch Regenmantelähnliche Umhänge vor Russ schützen.

Dieser kurze Videoclip soll Ihnen einen Eindruck von den Straßen einer Großstadt vermitteln.

In Singapur (der sog. „Schweiz Südostasiens“) scheint das Thema Umweltschutz aufgrund deren drakonischen Strafen-Kultur seit Jahrzehnten zu funktionieren.

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Beispiel: 620 Euro zahlt ein Raucher hier als Strafe! In noch keinem Land habe ich eine solch saubere U-Bahn gesehen.

Ob das auch ein Weg für die anderen Länder sein mag? Ich denke JA! Im Sinne der Umwelt und zukünftiger Generationen sollten diese nicht immer so sehr „Demokratie-affinen“ Länder zu diesem Mittel auch im Umweltschutz greifen. Beispielsweise wird die Sturzhelmpflicht für Motorräder (Mopeds) in mehreren Ländern heute sehr gut eingehalten. Die Strafen für Fahren ohne Helm liegen beispielsweise beim dreifachen Kaufpreis eines neuen Helms. Es scheint zu klappen…zumindest in den Städten, wo die Polizei die Vergehen strikt ahndet. In ländlichen Gebieten, schaut es noch anders aus…;-)

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Landflucht und sichtbare Armutsschere

Dass die Armutsschere immer weiter auseinander geht ist klar sichtbar. Auf dem Land herrscht die Armut und in den Städten sieht man vereinzelt protzenden Reichtum. Da es kaum lukrative Arbeitsplätze am Land gibt, führt dies als Konsequenz immer noch zur traditionellen Landflucht. Die Städte wachsen daher viel zu schnell. Infrastruktur, Wohnraum, Verkehr und Umweltverschmutzung, das sind die großen Herausforderungen für die Städte, die sie nur schwer stemmen können.

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Porsche vs. Rikscha

Kundenorientierung in Südost-Asien: SMILE

Vor 25 Jahren hiess es, dass ausschließlich die – fast immer lächelnden – ThailänderInnen die Nummer 1 in punkto Kundenorientierung seien. Unter anderem läge dies auch an der (buddhistisch geprägten) Kultur in Thailand. Kundenorientierung ist eine (persönliche) Einstellung bzw. Mindset. Sie ist nur sehr bedingt abhängig von der Kultur. Nicht nur die beiden Tourismus-Hotspots Thailand (Buddhismus) und Bali (Hinduismus) leben uns das schon seit Jahrzehnten vor. Auch andere Länder können dies mittlerweile sehr gut. Trotz ihren erschwerten kulturellen und gesellschaftspolitischen Startbedingungen. Ja, ich traf bisher viele Menschen, die sehr sehr wohl kundenorientiert sind und unternehmerisch denken, obwohl sie Jahrzehnte lang in einem „strengen“ politischen System aufgewachsen sind. Viele erfreuliche Beispiele von gelebter Kundenorientierung durfte ich bisher in Südost-Asien erleben. Dennoch, es gibt gerade in diesem Thema noch an vielen Orten in Südost-Asien einiges zu tun. Natürlich auch bei uns in Europa 😉

Daher hört man in den meisten meiner Marketing-Seminare auch immer den Satz: „Marketing = SMILE“. Ein Lächeln kostet nichts und bringt so viel. Für uns selber, meine ArbeitskollegInnen und besonders für den Kunden.

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„Marketing = SMILE“

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